De Dietrich war ein französischer Hersteller von Automobilen.
Inhaltsverzeichnis
1Unternehmensgeschichte
2Fahrzeuge
3Literatur
4Weblinks
5Einzelnachweise
Unternehmensgeschichte |
Die Industriellen-Dynastie De Dietrich besaß im 19. Jahrhundert zahlreiche Industrieunternehmen im Elsass, Lothringen und weiteren angrenzenden französischen Regionen. 1896 wurde eine Lizenz von Amédée Bollée erworben. Das Unternehmen begann 1897 mit der Produktion von Automobilen. Produktionsort war Lunéville in Lothringen. Der Markenname lautete De Dietrich. Anfangs war die Produktpalette ähnlich mit dem Angebot des zur gleichen Familie gehörenden Unternehmens De Dietrich aus Niederbronn. 1905 endete die Produktion. Lorraine-Dietrich war das Nachfolgeunternehmen.
Fahrzeuge |
Die ersten Modelle nach Lizenz vom Amédée Bollée verfügten über Zweizylindermotoren.[1] Der Hubraum betrug wahlweise 2300 cm³ oder 3000 cm³.[1] Von diesen Modellen entstanden 72 Exemplare im Jahre 1898 und 107 im Jahre 1900.[1] Sie wurden 1901 auch beim Rennen Paris–Berlin eingesetzt, waren allerdings nicht konkurrenzfähig.[1]
Anschließend fertigte das Unternehmen Fahrzeuge nach einer Lizenz von Turcat-Méry.[1] Die Zwei- und Vierzylindermotoren waren vorne im Fahrzeug montiert und trieben über eine Kette die Hinterachse an.[1] Im Jahr 1902 entstanden davon 253 Fahrzeuge.[2] 1903 standen drei Vierzylindermodelle mit 3000 cm³, 4100 cm³ und 5400 cm³ Hubraum im Angebot.[1]
Literatur |
Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
George Nick Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975. (französisch)
Weblinks |
Commons: De Dietrich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Einzelnachweise |
↑ abcdefgGeorgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
↑Georgano: The New Encyclopedia of Motorcars, 1885 to the Present.
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