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Darstellung des synkretistischen Heiligen Maximón im Hochland von Guatemala
Synkretismus bezeichnet die Synthese von Ideen oder Philosophien zu einem neuen System oder Weltbild. Der Begriff wird besonders in der Religionswissenschaft, aber auch in der Linguistik und Literaturwissenschaft angewendet.
In ethnologischen Zusammenhängen mit dem Kulturwandel wird der Begriff Synkretismus bisweilen auch für die Verschmelzung anderer Kulturelemente zu neuen Formen verwendet.
Synkretismus darf nicht verwechselt werden mit der Herrschaftsform bzw. Staatsverfassung der Synkratie.
In der Religionswissenschaft bezeichnet Synkretismus eine Vermischung von Religionen und religiösen Gebräuchen. Es gilt die Voraussetzung, dass die betroffenen Ideen oder Philosophien zuvor inhaltlich voneinander abgegrenzt waren und dass sie als religiös-philosophische Teilaspekte auf einen Absolutheitsanspruch verzichten. Synkretismus nimmt vielmehr die Aspekte unterschiedlicher Religionen mehr oder weniger bewusst auf und formt sie zu etwas Neuem. Neben so entstandenen synkretistischen Religionen kommt es in volksreligiösen Kulten zu Formen von Synkretismus.
Linguistik |
→ Hauptartikel: Synkretismus (Linguistik)
In der Linguistik bezeichnet Synkretismus das Zusammenfallen von Beugungsformen.
Siehe auch |
Akkommodation
Inkulturation
Genresynkretismus und Eklektizismus als synkretistische Mischung von Kultur- und Stilelementen in Literatur, Musik, sowie darstellenden und bildenden Künsten
Literatur |
Wolfgang Greive, Raul Niemann: Neu glauben. Religionsvielfalt und neue religiöse Strömungen als Herausforderung an das Christentum. Gütersloher Verlagshaus Mohn, Gütersloh 1990, ISBN 3-579-02168-0.
Anselm Günthör: Sind alle Religionen gleich? Die Antwort Papst Benedikts XVI. Fe-Medienverlag, Kißlegg 2007, ISBN 978-3-939684-12-1.
Volker Drehsen, Walter Sparn (Hrsg.): Im Schmelztiegel der Religionen. Konturen des modernen Synkretismus, Kaiser, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1996, ISBN 3-579-00247-3.
Ulrich Berner: "Synkretismus - Begegnung der Religionen". In: Joachim G. Piepke (Hrsg.)"Kultur und Religion in der Begegnung mit dem Fremden", Steyler Verlag, Nettetal 2007, S. 47–74, ISBN 978-3-8050-0544-9
Ulf Hannerz: "The World in Creolization" In: "Africa", Bd. 57 (1987), S. 546–559.
Berner Ulrich: "Untersuchungen zur Verwendung des Synkretismusbegriffes" Harrassowitz, Wiesbaden 1982.
Weblinks |
Commons: Synkretismus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Edelstahl-Sommerrodelbahn im Erlebnispark Teichland Eine Sommerrodelbahn ist eine Anlage, ähnlich einer sehr langen Rutschbahn, auf der man mit einem Schlitten zu Tal rodelt oder rollt und die dazu nicht von einer winterlichen Eis- oder Schnee-Unterlage abhängig ist. Neben den Bahnen, in denen der Schlitten nicht schienengeführt in Rinnen fährt, werden auch schienengeführte Bahnen, die so genannten Alpine Coaster , zu den Sommerrodelbahnen gezählt. Bei beiden Anlagenarten kann der Benutzer dabei seine Geschwindigkeit durch ein Bremssystem selbst bestimmen. Inhaltsverzeichnis 1 Rechtliche Grundlagen 2 Geschichte 3 Bauformen 3.1 Wannen aus Faserzement oder Kunststoff 3.2 Wannen aus Edelstahl 3.3 Bobkartbahn 3.4 Einschienen-Rodelbahnen 3.5 Alpine-Coaster 3.6 Waldachterbahn 4 Liftsysteme 4.1 Sessellifte und Gondelbahnen 4.2 Schlepplifte 4.3 Lifter 4.4 Sonstiger Bergauftransport 5 Anzahl der Sommerrodelbahnen ...