Poggio Mirteto
| Poggio Mirteto | ||
|---|---|---|
Staat | Italien | |
Region | Latium | |
Provinz | Rieti (RI) | |
Koordinaten | 42° 16′ N, 12° 41′ O42.26444444444412.683888888889246 | |
Höhe | 246 m s.l.m. | |
Fläche | 26 km² | |
Einwohner | 6.391 (31. Dez. 2017)[1] | |
Bevölkerungsdichte | 246 Einw./km² | |
Postleitzahl | 02047 | |
Vorwahl | 0765 | |
ISTAT-Nummer | 057053 | |
Volksbezeichnung | Mirtensi | |
Schutzpatron | San Gaetano di Thiene | |
Website | Poggio Mirteto | |
Poggio Mirteto ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 6391 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Sie liegt 54 km nördlich von Rom und 32 km südwestlich von Rieti. Sie ist Sitz eines suburbikarischen Bistums.
Der Name bedeutet Hügel der Myrte.
Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
1.1 Verkehr
2 Geschichte
3 Bevölkerungsentwicklung
4 Politik
5 Sehenswürdigkeiten
6 Städtepartnerschaft
7 Literatur
8 Weblinks
9 Einzelnachweise
Geographie |
Poggio Mirteto liegt auf einem Hügel in den Sabiner Bergen. Es ist Mitglied der Comunità Montana Sabina. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von den Sabiner Bergen bis zum Tiber der die westliche Grenze bildet.
Die Ortsteile sind Castel San Pietro, Poggio Mirteto Scalo, San Luigi und San Valentino.
Die Nachbarorte sind Filacciano (RM), Forano, Montopoli di Sabina, Poggio Catino, Salisano, Torrita Tiberina (RM).
Verkehr |
Poggio Mirteto liegt 18 km von der Ausfahrt Ponzano Romano-Soratte an der Autobahn A1 Autostrada del Sole von Rom nach Mailand entfernt.
Sein Bahnhof an der Regionalbahnstrecke FR1 vom Flughafen Rom-Fiumicino über Rom-Tiburtina nach Orte, liegt 7 km vom Ortszentrum im Ortsteil Poggio Mirteto Scalo.
Geschichte |
Poggio Mirteto liegt im Zentrum des antiken Siedlungsgebiets der Sabiner.
In der römischen Antike entstanden im Gemeindegebiet einige Villen und Landgüter, aber keine größere Siedlung. Erst im 12. Jahrhundert schloss die Landbevölkerung sich in befestigten Orten zusammen.
Die Abtei Farfa errichtete auf dem Hügel von Poggio Mirteto eine Burg um ihr Einflussgebiet abzusichern.
In der Renaissance, der Zeit in der Alessandro Farnese Abt in Farfa war, erlebte der Ort eine Blütezeit. Die prächtige Porta Farnese legt davon noch heute Zeugnis ab.
1841 wurde Poggio Mirteto Bischofssitz und ist heute Sitz der Diözese Sabina-Poggio Mirteto
Bevölkerungsentwicklung |
Jahr | 1861 | 1881 | 1901 | 1921 | 1936 | 1951 | 1971 | 1991 | 2001 | 2011 |
Einwohner | 2.326 | 2.704 | 3.394 | 3.723 | 3.847 | 4.271 | 4.211 | 4.942 | 5.168 | 6157 |
Quelle: ISTAT
Politik |
Fabio Refrigeri (Bürgerliste Solidarietà e Progresso) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt und im Juni 2009 im Amt bestätigt.[2]
Am 25. Mai 2014 wurde Giancarlo Micarelli (Lista Solidarietà e Progresso) zum Bürgermeister gewählt.[3]
Sehenswürdigkeiten |
- Poggio Mirteto besitzt noch einen mittelalterlichen Ortskern mit einer planmäßigen Erweiterung aus der Renaissance.
- Beim Ortsteil San Valentino wurden die Bagni di Lucilla ausgegraben, eine Thermenanlage, die von der Kaiserin Lucilla restauriert worden sein soll.
- Der Ortsteil Castel San Pietro ist ein mittelalterliches Dorf mit dem Castello Bonaccorsi, das 988 erstmals erwähnt wurde.
Städtepartnerschaft |
Seit 2003 ist Poggio Mirteto verschwistert mit Canéjan im französischen Département Gironde.[4]
Literatur |
- Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.
Anton Henze, Kunibert Bering, Gerhard Wiedmann: Kunstführer Rom. 5. neu bearbeitete Auflage. Philipp Reclam GmbH, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5.
Weblinks |
Poggio Mirteto auf www.sabina.it (italienisch)
Poggio Mirteto auf www.comuni-italiani.it (italienisch)
Einzelnachweise |
↑ Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
↑ Italienisches Innenministerium
↑ Comuni Italiani – Amministrazione Poggio Mirteto, abgerufen am 19. Januar 2018
↑ www.afccre.org – Canéjan, abgerufen am 19. Januar 2018
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