Tierphysiologie

Multi tool use
Die Tierphysiologie (auch Zoophysiologie) ist die Lehre von den Funktionen von Geweben, Organen und Organsystemen bei Tieren auf allen Ebenen, sowohl molekular, als auch in größerem Rahmen, und damit, wie diese Funktionen gesteuert und reguliert werden. Hierbei können auch Erkenntnisse über die menschliche Physiologie gewonnen werden. Die Tierphysiologie ist ein Teilgebiet der Zoologie.
Zentrale Themen der Tierphysiologie sind: Struktur-Funktions-Beziehungen, Adaptation, Akklimatisation, Homöostase, Feedback-Kontrollsysteme sowie Konformität und Regulierung. Teilgebiete der Tierphysiologie sind die Ökophysiologie und die Evolutionsphysiologie. Die Veterinärphysiologie als Teilgebiet der Veterinärmedizin beschäftigt mit den Körperfunktionen bei Haustieren.
Vergleichende Physiologie |
Der deutsche Zoologe Wolfgang von Buddenbrock-Hettersdorff gilt als Begründer der vergleichenden Physiologie.[1] Die vergleichende Physiologie untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Körperfunktionen in Abhängigkeit von der systematischen Stellung der Tiere.[2]
Fachzeitschriften für vergleichende Physiologie sind das American Journal of Physiology, Annual Review of Physiology, Comparative Biochemistry and Physiology, Integrative and Comparative Biology, das Journal of Comparative Physiology, das Journal of Experimental Biology und Physiological and Biochemical Zoology.
Literatur |
Heinz Penzlin: Lehrbuch der Tierphysiologie. 7. Auflage. Elsevier, München 2005, ISBN 3-8274-0170-4.
Einzelnachweise |
↑ Detlef Bückmann, Wolfgang von Buddenbrock und die Begründung der vergleichenden Physiologie, Medizinhistorisches Journal Bd. 20, H. 1/2 (1985), pp. 120-134
↑ A. von Tschermak: Allgemeine Physiologie: Eine Systematische Darstellung der Grundlagen sowie der Allgemeinen Ergebnisse und Probleme der Lehre vom tierischen und pflanzlichen Leben. Springer-Verlag, 2013 ISBN 978-3-642-90992-4, S. 1
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4060126-2 (AKS)
hGaMPpPhcx8b2dHRSq1ee,t5VVKXiujNyssRRdco 59PGIiI,yKepze5yTOjjynRX cwP m0JfUHVWFU4V0aqgBOan7BF9e akd dYhVV
Popular posts from this blog
Wappen Deutschlandkarte 50.0825 8.24 117 Koordinaten: 50° 5′ N , 8° 14′ O Basisdaten Bundesland: Hessen Regierungsbezirk: Darmstadt Höhe: 117 m ü. NHN Fläche: 203,93 km 2 Einwohner: 278.654 (31. Dez. 2017) [1] Bevölkerungsdichte: 1366 Einwohner je km 2 Postleitzahlen: 65183–65207, 55246, 55252 Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text Vorwahlen: 0611, 06122, 06127, 06134 Kfz-Kennzeichen: WI Gemeindeschlüssel: 06 4 14 000 LOCODE: DE WIB NUTS: DE714 Stadtgliederung: 26 Ortsbezirke Adresse der Stadtverwaltung: Schlossplatz 6 65183 Wiesbaden Webpräsenz: www.wiesbaden.de Oberbürgermeister: Sven Gerich (SPD) Lage der Landeshauptstadt Wiesbaden in Hessen und im Regierungsbezirk Darmstadt Offizielles Logo der Landeshauptstadt Wiesbaden Flagge der Landeshauptstadt Wiesbaden Wiesbaden is...
Der 27. Oktober ist der 300. Tag des gregorianischen Kalenders (der 301. in Schaltjahren), somit bleiben 65 Tage bis zum Jahresende. Historische Jahrestage September · Oktober · November 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Inhaltsverzeichnis 1 Ereignisse 1.1 Politik und Weltgeschehen 1.2 Wirtschaft 1.3 Wissenschaft und Technik 1.4 Kultur 1.5 Gesellschaft 1.6 Religion 1.7 Katastrophen 1.8 Sport 2 Geboren 2.1 Vor dem 19. Jahrhundert 2.2 19. Jahrhundert 2.3 20. Jahrhundert 2.3.1 1901–1925 2.3.2 1926–1950 2.3.3 1951–1975 2.3.4 1976–2000 2.4 21. Jahrhundert 3 Gestorben 3.1 Vor dem 19. Jahrhundert 3.2 19. Jahrhundert 3.3 20. Jahrhundert 3.4 21. Jahrhundert 4 Feier- und Gedenktage Ereignisse | Politik und Weltges...
Edelstahl-Sommerrodelbahn im Erlebnispark Teichland Eine Sommerrodelbahn ist eine Anlage, ähnlich einer sehr langen Rutschbahn, auf der man mit einem Schlitten zu Tal rodelt oder rollt und die dazu nicht von einer winterlichen Eis- oder Schnee-Unterlage abhängig ist. Neben den Bahnen, in denen der Schlitten nicht schienengeführt in Rinnen fährt, werden auch schienengeführte Bahnen, die so genannten Alpine Coaster , zu den Sommerrodelbahnen gezählt. Bei beiden Anlagenarten kann der Benutzer dabei seine Geschwindigkeit durch ein Bremssystem selbst bestimmen. Inhaltsverzeichnis 1 Rechtliche Grundlagen 2 Geschichte 3 Bauformen 3.1 Wannen aus Faserzement oder Kunststoff 3.2 Wannen aus Edelstahl 3.3 Bobkartbahn 3.4 Einschienen-Rodelbahnen 3.5 Alpine-Coaster 3.6 Waldachterbahn 4 Liftsysteme 4.1 Sessellifte und Gondelbahnen 4.2 Schlepplifte 4.3 Lifter 4.4 Sonstiger Bergauftransport 5 Anzahl der Sommerrodelbahnen ...