Avillers (Vosges)
Avillers | ||
|---|---|---|
Region | Grand Est | |
Département | Vosges | |
Arrondissement | Épinal | |
Kanton | Charmes | |
Gemeindeverband | Mirecourt Dompaire | |
Koordinaten | 48° 19′ N, 6° 13′ O48.31256.2094444444444 | |
Höhe | 272–383 m | |
| Fläche | 6,92 km2 | |
Einwohner | 86 (1. Januar 2016) | |
Bevölkerungsdichte | 12 Einw./km2 | |
Postleitzahl | 88500 | |
INSEE-Code | 88023 | |
Bürgermeister- und Schulgebäude (Mairie-école) | ||
Avillers ist eine französische Gemeinde im Département Vosges der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum 2017 gegründeten Gemeindeverband Mirecourt Dompaire.
Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Geschichte
2.1 Bevölkerungsentwicklung
3 Sehenswürdigkeiten
4 Wirtschaft und Infrastruktur
5 Persönlichkeiten
6 Belege
7 Weblinks
Geografie |
Die Gemeinde Avillers liegt acht Kilometer östlich der Kleinstadt Mirecourt und etwa 25 Kilometer nordwestlich von Épinal im Hügelland zwischen Mosel und Madon.
Das 6,92 km² umfassende Gemeindegebiet umfasst einen Abschnitt des Madon-Nebenflusses Xouillon und die westlich und östlich terrassenförmig ansteigenden Plateaus, die landwirtschaftlich intensiv genutzt werden. Der Norden, Westen und Süden der Gemeinde ist mit Wald bedeckt (Le Cotel, Bois du Haut de Camerelle, La Fontenotte, Bois Masson), im äußersten Süden liegt mit 383 m über dem Meer der höchste Punkt der Gemeinde Avillers.
Nachbargemeinden von Avillers sind Gircourt-lès-Viéville im Norden, Bouxurulles im Nordosten, Jorxey im Südosten, Ahéville im Süden, Vroville und Villers im Südwesten sowie Chauffécourt im Nordwesten.
Geschichte |
Avillers gehörte im Mittelalter zur Bailliage Darney; kirchlich teilweise zur Pfarrei in Jorxey, teilweise zur Pfarrei Rabiémont im Nachbarort Villers.
Das Bürgermeister- und Schulgebäude (Mairie-école) stammt aus dem Jahr 1858.[1]
Bevölkerungsentwicklung |
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2014 |
| Einwohner | 89 | 77 | 66 | 62 | 78 | 88 | 87 | 87 |
Mit 86 Einwohnern (1. Januar 2016) gehört Avillers zu den kleinsten Gemeinden des Départements Vosges. Nachdem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch über 400 Personen gezählt wurden, nahm die Bevölkerungszahl seither stetig ab und unterschritt in den 1940er Jahren die 100-Einwohner-Marke. Diese wurde danach nicht wieder überschritten.
Sehenswürdigkeiten |
- Kirche St. Dominikus (Église Saint-Dominique)
Kirche St. Dominikus
Wirtschaft und Infrastruktur |
Die Gemeinde hat ihren Charakter als kleines Bauerndorf weitgehend bewahrt. Die Landwirtschaft ist auch heute noch die wichtigste Einnahmequelle der Bewohner.
Avillers liegt abseits der überregional bedeutenden Verkehrswege. Zwei Kilometer südlich des Dorfes verläuft die Straße zwischen Mirecourt nach Nomexy im Moseltal. Weitere Straßenverbindungen bestehen nach Gircourt-lès-Viéville und Villers. Der Bahnhof der nahen Kleinstadt Mirecourt liegt an der Bahnlinie von Nancy über Vittel nach Merrey, die von der TER Lorraine betrieben wird.
Persönlichkeiten |
Xavier Alphonse Monchablon (1835–1907), französischer Maler, geboren in Avillers
Belege |
↑ Avillers auf vosges-archives.com (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive) (französisch, pdf-Datei; 101 kB)
Weblinks |
- Statistik auf cassini.ehess.fr
Avillers auf annuaire-mairie.fr (französisch)
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