Hohenseefeld




























Hohenseefeld

Gemeinde Niederer Fläming

51.88833333333313.30527777777890Koordinaten: 51° 53′ 18″ N, 13° 18′ 19″ O

Höhe:

90 m ü. NHN

Einwohner:
397 (31. Dez. 2018)[1]

Eingemeindung:
1. August 2002

Postleitzahl:
14913

Vorwahl:
033744


Hohenseefeld (Brandenburg)


Hohenseefeld



Lage von Hohenseefeld in Brandenburg





Der Dorfteich wird vom Ihlower Graben durchflossen.


Hohenseefeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Niederer Fläming im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Bis zum 1. August 2002 war Hohenseefeld eine eigenständige Gemeinde.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geografie


  • 2 Ortslage


  • 3 Geschichte


  • 4 Bevölkerungsentwicklung


  • 5 Weblinks


  • 6 Einzelnachweise





Geografie |


Hohenseefeld liegt etwa zehn Kilometer westlich von Dahme in der Mark im Baruther Urstromtal und am Nordrand des Niederen Fläming, sowie an der Bundesstraße 102, die in Nordwest-Südost-Richtung Jüterbog mit Dahme verbindet und weiter nach Luckau führt.


Von den umliegenden Ortschaften gehören zu anderen Gemeinden der Dahmer Ortsteil Niebendorf-Heinsdorf im Norden, Ihlow im Südosten und der zur Gemeinde Ihlow gehörende Ortsteil Illmersdorf im Osten. Benachbarte Ortsteile der Gemeinde Niederer Fläming sind Herbersdorf und Wiepersdorf im Süden, Nonnendorf im Westen sowie Waltersdorf im Nordwesten.



Ortslage |


Das Dorf Hohenseefeld besteht aus zwei Straßendörfern mit je einer eigenen Dorfkirche, deren Dorfstraßen in Nordsüdrichtung verlaufen: Des eigentliche Hohenseefeld liegt östlich des Ihlower Grabens, des stärksten Zulaufs des Schweinitzer Fließes. Seine Dorfstraße heißt Hauptstraße und ist Teil der Straße von Heinsdorf nach Herbersdorf. Westlich des Grabens erstreckt sich entlang der Niederseefelder Straße der Dorfteil Niederseefeld.




Geschichte |


Die Ortslage Hohenseefeld war bereits im 12. Jahrhundert besiedelt und wurde 1368 erstmals urkundlich erwähnt. 1388 zählten Hohenseefeld und die Wüstung Wentdorf zur Stadt Dahme. Im Jahr 1459 wurde Hohenseefeld im Bistumsartikel der Mark Brandenburg genannt. Das benachbarte Dorf Niederseefeld wurde 1813 von französischen Truppen niedergebrannt. Am 1. Juli 1950 wurde Niederseefeld mit Hohenseefeld zusammengelegt. 1950 war Hohenseefeld Haltepunkt der Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen, die Dahme mit Jüterbog und über einen Abzweig im Ort mit Luckenwalde verband.[2]


Hohenseefeld und Niederseefeld verfügen über jeweils eine Dorfkirche, die als Feldsteinbauten im gotischen Stil errichtet worden sind. Beide sind in der Landesdenkmalliste des Landes Brandenburg als Baudenkmäler eingetragen. Die Kirchengemeinde Hohenseefeld liegt im Kirchenkreis Jüterbog, welcher zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehört.


Nach dem Wiener Kongress kam Hohenseefeld 1815 an das Königreich Preußen, wo das Dorf im Landkreis Luckenwalde lag. Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Niederseefeld eingegliedert. Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde dem neu gebildeten Kreis Jüterbog im Bezirk Potsdam zugeordnet. Nach der Wende lag Hohenseefeld im Landkreis Jüterbog in Brandenburg. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 wurde Hohenseefeld schließlich dem neu gebildeten Landkreis Teltow-Fläming zugeordnet. Zum 1. August 2002 wurde Hohenseefeld in die Gemeinde Niederer Fläming eingemeindet.[3] Seit dem 1. Januar 2018 gehört die Gemeinde Niederer Fläming dem Amt Dahme/Mark an.



Bevölkerungsentwicklung |






















































Einwohnerentwicklung in Hohenseefeld von 1875 bis 1992[4]
Jahr Einwohner
Jahr Einwohner
Jahr Einwohner
1875 309
1939 420
1981 567
1890 315
1946 631
1985 587
1910 418
1950 769
1989 618
1925 437
1964 599
1995 616
1933 426
1971 606
2001 536


Weblinks |



 Commons: Hohenseefeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


  • Hohenseefeld auf der Seite der Gemeinde Niederer Fläming


Einzelnachweise |




  1. Amtsblatt Dahme/Mark 3/2019


  2. Hohenseefeld. In: gemeinde-niederer-fläming.de. Gemeinde Niederer Fläming, abgerufen am 1. August 2017. 


  3. Hohenseefeld im Geschichtlichen Ortsverzeichnis. Abgerufen am 1. August 2017. 


  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. (PDF; 331 KB) Landkreis Teltow-Fläming. Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg, Dezember 2006, abgerufen am 1. August 2017. 


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