Universität Regensburg
| Universität Regensburg | |
|---|---|
| Gründung | 1962 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Regensburg |
| Bundesland | Bayern |
| Land | Deutschland |
Präsident | Udo Hebel |
| Studierende | 21.416 (WS 2017/18)[1] |
| Mitarbeiter | 2.754 (2016)[2] |
| davon Professoren | 269 (2016)[2] |
| Netzwerke | Netzwerk Mittelgroße Universitäten |
| Website | www.uni-regensburg.de |
Die Universität Regensburg (UR) ist eine in Regensburg angesiedelte bayerische Volluniversität mit rund 21.000 eingeschriebenen Studierenden im Wintersemester 2017/18.[1]
Inhaltsverzeichnis
1 Überblick
2 Fakultäten und Studiengänge
3 Geschichte
4 Proteste und Besetzung 2009 und 2010
5 Architektur und Sanierung
6 Kunst auf dem Campus
7 Schwerpunkte in der Forschung
8 Eliteförderung
9 Gleichstellung und Frauenförderung
10 Rankings
11 Besonderheiten und aktuelle Entwicklungen
12 Persönlichkeiten
12.1 Wissenschaftler
12.2 Bekannte Absolventen
13 Campus und Studentenleben
14 Studentenorganisationen
14.1 Die wichtigsten politischen Hochschulgruppen
14.2 Studentisches Leben
14.3 Studentenverbindungen
15 Auslandsbeziehungen
16 Universität für Kinder
17 Siehe auch
18 Weblinks
19 Quellen
19.1 Literatur
19.2 Einzelnachweise und Fußnoten
Überblick |
Siegel[3] der Universität
Die Universität Regensburg ist eine Volluniversität mit 11 Fakultäten, 199 Lehrstühlen und einem breiten Spektrum von Studiengängen. In den 1960er Jahren zunächst als regionale Hochschule geplant, hat sie sich heute zu einem deutschlandweit bekannten Zentrum für Forschung und Lehre weiterentwickelt. Aufgrund ihrer geographischen Lage im Südosten Deutschlands versteht sich die Universität Regensburg als Brücke zwischen Ost und West; Ausdruck dieses Selbstverständnisses sind Einrichtungen wie das Europaeum und das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS); zum 1. Januar 2017 wurde das IOS in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Lehrerbildung: etwa ein Drittel aller Studierenden ist für Lehramtsstudiengänge immatrikuliert. Die Brückenfunktion kommt auch sehr gut im Siegel der Universität zum Ausdruck, das auf einer historisierenden Darstellung der Steinernen Brücke in Regensburg beruht.
Als ihre zentrale Aufgabe begreift die Universität Regensburg die Forschung, insbesondere die Grundlagenforschung. Sie ist die Basis für das zweite Hauptanliegen, die Ausbildung aller Universitätsangehörigen, insbesondere der Studierenden, auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. Ein wesentliches Ziel des Bildungsauftrages liegt laut dem Leitbild der Universität in der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, darunter vor allem interkulturelle Kompetenz, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und verantwortliches Handeln in der Gesellschaft.
Fakultäten und Studiengänge |
Die Universität ist in elf Fakultäten gegliedert:
- Katholische Theologie
- Rechtswissenschaft
- Wirtschaftswissenschaften
Medizin (mit angeschlossenem Universitätsklinikum und weiteren Krankenhäusern in der Stadt und im Umfeld)
Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
- Mathematik
- Physik
Biologie und Vorklinische Medizin
Chemie und Pharmazie
In der Fakultät für Physik wird im Rahmen des Elitenetzwerkes Bayern seit dem Sommersemester 2015 zusätzlich zu den konventionellen Studienabschlüssen in Verbindung mit der Universität Erlangen ein für Bewerber aller Universitäten nach dem zweiten oder dritten Fachsemester offener „Forschungsstudiengang Physik“ angeboten, der über einen Bachelor- und Master-Grad in ca. sieben Jahren direkt (und besonders schnell) zur Promotion führt.[4]
Geschichte |
Universität Regensburg – Campus
Universität Regensburg – Mensa
Die Universität Regensburg wurde am 10. Juli 1962 per Beschluss des Bayerischen Landtags gegründet (Mittelbayerische Zeitung vom 11. Juli 1962): In Regensburg sollte eine Universität mit voll ausgebautem Forschungs- und Lehrbetrieb entstehen. Als vierte Landesuniversität Bayerns sollte sie vor allem zwei Aufgaben erfüllen: Die Entlastung der bestehenden bayerischen Hochschulen und die Erschließung der „Begabungsreserven“ in der Region Ostbayern.[5]
In den darauffolgenden Jahren wurde die Universität nach und nach aufgebaut, bis im Sommer 1967 Franz Mayer zum ersten Regensburger Rektor gewählt wurde und am 6. November 1967 der Lehrbetrieb beginnen konnte. Anfangs zählte die Regensburger Universität 661 Studierende und 35 Professoren an drei Fakultäten. Dabei konnten die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie die Philosophische Fakultät bereits den vollen Studienbetrieb gewährleisten. Die 1923 gegründete Philosophisch-theologische Hochschule Regensburg, zuvor bischöfliches Lyzeum, wurde Teil der Regensburger Universität und bildete den Grundstock für den Aufbau der Theologischen Fakultät. Ebenso eingegliedert wurde die 1958 gegründete Pädagogische Hochschule Regensburg, die zuvor zur Universität München gehörte.
Mit dem Start des Lehrbetriebs ging für die Stadt Regensburg ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Bereits 1487 hatte Herzog Albrecht IV. von Bayern gemeinsam mit dem Rat der Stadt eine Petition beim Papst eingebracht, mit der die Gründung einer Universität zu Regensburg verfügt werden sollte. Trotz des päpstlichen Einverständnisses scheiterte das Vorhaben seinerzeit an den wirtschaftlichen Verhältnissen, doch blieb der Gedanke einer Universitätsgründung auch in den späteren Jahrhunderten aktuell.
Proteste und Besetzung 2009 und 2010 |
Der besetzte Hörsaal H2 im Dezember 2009
Am 17. November wurde im Rahmen des Aktionstages „Bundesweiter Bildungsstreik 2009“ der Hörsaal 2 der Universität Regensburg von 1700 Studierenden besetzt, um auf die Missstände in vielen Studiengängen und im gesamten deutschen Bildungssystem hinzuweisen.[6] Nach einem Ultimatum der Universitätsleitung räumten die Studierenden die mittlerweile zwei besetzten Hörsäle Ende Dezember, zumal wegen der Schließung der Universität (drastisches Absenken der Heizung u. a.) zwischen dem 23. Dez. 2009 und der Wiedereröffnung erst nach dem 6. Jan. 2010 die Fortsetzung der Besetzung ohnehin nicht zweckmäßig gewesen wäre.[7]
Am 7. Januar 2010 nahmen die Studierenden dann erneut beide Hörsäle in Beschlag[8] und zogen zwischenzeitlich in das Verwaltungsgebäude, wo sie bis zum 2. März 2010 blieben. Der Vorsitzende des Senats – Professor Uwe Jannsen, Mathematik – hatte versprochen, sich für die Abschaffung der Anwesenheitspflicht und die Verlängerung der Studienzeit einzusetzen.[9]
2011 besetzten am Abend des 16. November erneut 60 Studierende mit Sofas, Isomatten und Schlafsäcken das Verwaltungsgebäude,[10] das sie am nächsten Tag wieder räumten.[11]
Architektur und Sanierung |
Campus der Universität Regensburg
Mehr als ein Jahrzehnt dauerte die Errichtung der Universität, von ihrer Grundsteinlegung 1965 bis zur Fertigstellung des vorerst letzten Fakultätsgebäudes im Jahr 1978. Obwohl durch das einheitlich verwendete Material Sichtbeton und der Systembauweise der Gebäudekomplex auf den ersten Blick wie aus einem Guss wirkt, gehen die Entwürfe der einzelnen Gebäudeteile auf eine ganze Reihe von Architekten zurück, unter ihnen zum Beispiel Heinle und Wischer sowie von Branca und Ackermann.
Seit ihrer Fertigstellung ist die Architektur der Regensburger Universität zunächst deutlich in die Jahre gekommen, ihre Bausubstanz hat durch Witterungseinflüsse und Abnutzung stark gelitten und gravierende bauliche Mängel traten hervor. 2008 sicherte die Bayerische Staatsregierung aber insgesamt 400 Millionen Euro (über einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt) für die dringend notwendige Sanierung der Universität Regensburg zu und es kam inzwischen auch zu bemerkenswerten Neubauten (siehe unten). Bereits 2006 konnte man wegen der verbesserten Haushaltslage mit ersten Sanierungsarbeiten beginnen, deren positive Auswirkungen mittlerweile sichtbar sind. Die zweijährige Sanierung der Mensa, welche komplett entkernt und mit einer neuen Küchen- und Gebäudetechnik ausgestattet wurde, konnte im April 2010 abgeschlossen werden.[12]
Vielberth-Gebäude der Immobilienwirtschaft
Um die weiter steigende Zahl von Studierenden an der Universität Regensburg zu bewältigen, wurde 2009/10 auf dem Campus nördlich der juristischen Fakultät mit dem „Vielberth-Gebäude“ des Instituts für Immobilienwirtschaft ein neues Büro- und Hörsaalgebäude errichtet, das vom Freistaat Bayern mit 12,9 Millionen Euro und der Stiftung der Universität mit 3,0 Millionen Euro finanziert wird.[13][14] Dieses Gebäude – vierstöckig und teilweise mit zeitloser Holzvergitterung à la Alvar Aalto – zeigt auch den Fortschritt in der Architektur seit der Errichtung der ersten Gebäude der Universität. Das Vielberth-Gebäude wurde 2012 von der „Deutschen Universitätsstiftung“ mit dem erstmals vergebenen „Deutschen Hochschulbaupreis“ ausgezeichnet.[15][16] Die 2013 fertiggestellte zentrale Bushaltestelle der Universität wurde mit dem Deutschen Architekturpreis 2013 ausgezeichnet.[17]
In den Jahren 2010 bis 2014 wurde darüber hinaus für 70,15 Millionen Euro ein weiterer Gebäudekomplex als Ausweichgebäude für die Naturwissenschaften gebaut.[18]
Im Juni 2018 haben die Arbeiten zur Sanierung des Forums und der Tiefgarage West begonnen [19].
Kunst auf dem Campus |
Kunst begegnet den Angehörigen der Universität Regensburg auf allen Wegen, in den Hörsaalgebäuden, auf dem Weg zur Mensa, aber auch an den Grenzen des Campus, eingewachsen in die Natur. Flaniert man offenen Auges über den Campus, kann man Werke namhafter Künstler entdecken, von denen exemplarisch einige wenige genannt seien: Horst Antes, Wolfgang Bier, Hermann Kleinknecht, Fritz Koenig oder Herbert Peters. Angehaltene Bewegung von Hermann Kleinknecht, für Angehörige der Universität Die Kugel, ist nicht nur zum zentralen Orientierungspunkt des Campus, sondern – sichtbar am Logo der Universität – zu einer Art Wahrzeichen und Identifikationsobjekt avanciert.
Angehaltene Bewegung, Hermann Kleinknecht, Tombak, 1976/77
Begehbarer Würfel, Helmut Langhammer, Granit, 1978
Karyatide R, Fritz Koenig, Bronze, 1968
Menschliche Gestalten, Herbert Peters, Granit, 1977
Stürzende Figur, Wolfgang Bier, spritzverzinkter Schrottstahl, 1991
Schwerpunkte in der Forschung |
Die Universität Regensburg hat durch die Bildung von interfakultären, fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten in den Kulturwissenschaften, der Wirtschaftswissenschaft und Informationswissenschaft sowie der Life- und Nano-Sciences nationale und internationale Anerkennung erfahren. Eine Dokumentation der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2009 auch für die Physik einen Spitzenstellung in der Forschung ergeben (1. Platz in Bayern, 3. Platz in Deutschland).
Im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften ist der Schwerpunkt der Universität Regensburg auf den Osteuropastudien und Südosteuropastudien durch die im November 2012 in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München eingerichtete Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (DFG GS 1046) weiter ausgebaut worden.
An der Universität Regensburg gibt es derzeit (Oktober 2018) folgende von der DFG geförderte Forschergruppen:[20]
Sonderforschungsbereiche (SFBs):
- SFB 960 Die Bildung von Ribosomen: Grundlagen der RNP-Biogenese und Kontrolle ihrer Funktion
- SFB 1085 Höhere Invarianten – Wechselwirkungen zwischen Arithmetischer Geometrie und Globaler Analysis
- SFB 1277 Emergente relativistische Effekte in der Kondensierten Materie: Von grundlegenden Aspekten zu elektronischer Funktionalität
- SFB 924 Molekulare Mechanismen der Ertragsbildung und Ertragssicherung bei Pflanzen
Transregio-SFBs:
- SFB/TR 55 Hadronenphysik mit Gitter-QCD (zusammen mit Bern, Graz und Wuppertal)[21]
- SFB/TR-221 Steuerung der Transplantat-gegen-Wirt- und Transplantat-gegen-Leukämie- Immunreaktionen nach allogener Stammzelltransplantation
Schwerpunktprogramme (Beteiligungen):
- SPP 1585 Spin-Caloric Transport (Sprecher Universität Regensburg)[22]
- SPP 1656 Role of bactericidal permeability increasing protein (BPI)
- SPP 1666 Topologische Isolatoren
- SPP 1578 Finanzmärkte und Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
- SPP1786 Homotopietheorie und algebraische Geometrie
- SPP 1859 Speichern und Auskommen. Der Getreidekasten des St. Katharinenspitals
- SPP1772 Einfluss sequenziell wechselnder Belohnungserwartung auf kognitive Flexibilität
- SPP1935 beta-propeller-Domänen als neue RNA-Bindemodule
- SPP 2026 Geometrie im Unendlichen
- SPP 1991 Taxon-Omics
- SPP 1807 Untersuchung der Konfiguration von van der Waals-Komplexen
- SPP 1784 Untersuchungen zu RNA-spezifischen Basen-Modifikationsprozessen
Graduiertenkollegs:
- GRK 1570 Elektronische Eigenschaften von Nanostrukturen auf Kohlenstoff-Basis[23]
- GRK 1626 Chemische Photokatalyse[24]
- GRK 1692 Curvature, Cycles, and Cohomology[25]
- GRK 1910 Medizinische Chemie selektiver GPCR Liganden [26]
- GRK 2174 Neurobiology of Emotion Dysfunctions [27]
- GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne[28]
- GRK 2339 IntComSin: Grenzflächen, komplexe Strukturen und singuläre Grenzwerte in der Kontinuumsmechanik – Analysis und Numerik
DFG-geförderte Forschergruppen:
- FOR 2127 Selektion und Adaptation während der metastatischen Krebsprogression
- FOR 1979 Exploring the Dynamical Landscape of Biomolecular Systems by Pressure Perturbation
- FOR 2101 Urbane Ethiken, Konflikte um gute städtische Lebensführung im 20. und 21. Jahrhundert
- FOR 2251 Adaption und Persistenz von Acinetobacter baumannii, einem Pathogen mit zunehmender Bedeutung
- FOR 2281 Sociality and the Reversal of the Fecundity-Longevity Trade-off
- FOR 2407 Exploring Articular Cartilage and Subchondral Bone Degeneration and Regeneration in Osteoarthritis (ExCarBon)
- KFO 262 Der Tumormetabolismus als Modulator der Immunantwort und Tumorprogression
- KFO 243 Early Immunological Determinants of Late Transplant Outcome
Kolleg-Forschungsgruppe:
- Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum (DFG-Kolleg-Forschergruppe 2770) (Tobias Nicklas, Harald Buchinger, Andreas Merkt)[29]
DFG-geförderte Graduiertenschule:
GS 1046 Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien
Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt stellt „Das Forum Mittelalter der Universität Regensburg“ dar, das vielfältige Begegnungen mit dem Mittelalter ermöglicht.[30] Derzeit sind im Rahmen des Forums zwei interdisziplinäre Studiengänge angesiedelt: der Master-Studiengang „Kulturgeschichte Mittelalter-Studien“ und die Studieneinheit „Mittelalter“.[31] Das Forum organisiert in jedem Sommersemester eine interdisziplinäre Ringvorlesung sowie im Herbst eine regelmäßige Jahrestagung. Seit 2005 wird vom Forum Mittelalter die Publikationsserie „Forum Mittelalter-Studien“ geführt.[32]
In den letzten Jahren hat sich Regensburg ferner zu einem bedeutenden Biotechnologie-Standort entwickelt. Durch den seit einigen Jahren bestehenden BioPark soll die Zusammenarbeit zwischen der freien Wirtschaft und der Universität in diesem Bereich gefördert werden. In den Gebäuden, die im Anschluss an die Fakultät für Chemie und Pharmazie errichtet wurden, arbeiten Existenzgründer Seite an Seite mit universitären Einrichtungen wie z. B. dem Kompetenzzentrum für Fluoreszente Bioanalytik. Im Oktober 2009 wurde der Grundstein für das dritte Gebäude BioPark III gelegt. Mit der Biosensorik hat sich Regensburg sogar in einem bundesweiten Wettbewerb behaupten können.
Die an der Universität Regensburg angesiedelte, im Vielberth-Gebäude (s. o.) untergebrachte IREBS (International Real Estate Business School), die ein eigenes Institut für Immobilienwirtschaft sowie eine eigene Immobilienakademie umfasst, zählt zur internationalen Spitze der universitären Einrichtungen im Bereich der Immobilienwirtschaft. Das Institut umfasst derzeit zehn Lehrstühle und Professuren sowie 15 Honorar- und Gastprofessuren, wird von zahlreichen nationalen und internationalen Unternehmen der Immobilienbranche gefördert und unterhält unter anderem Partnerschaften mit der Harvard University, der University of Reading (UK) und der University of Hongkong, was den Studenten den Abschluss eines Doppel-Master-Degrees ermöglicht.
Als Katalysator zwischen der Universität und der Wirtschaft versteht sich FUTUR, die Technologietransferstelle der Universität, die das vorhandene Wissens- und Innovationspotential der Universität Interessenten aus der Wirtschaft zugänglich machen und Praxisimpulse in die Universität holen will. Diesem Zweck dient auch das Kooperationsforum Wirtschaft/Wissenschaft im Internet.
Dank ihrer Hinwendung zu aktuellen Fragestellungen erfreut sich die Uni Regensburg nachhaltiger Unterstützung durch Unternehmen und Einrichtungen der Region und darüber hinaus. Dies schlägt sich in derzeit fünf Stiftungsprofessuren nieder.
Dank ihrer späten Gründung kann sich die Universität Regensburg des jüngsten und modernsten Klinikums Europas rühmen, das sich dennoch in kürzester Zeit einen hervorragenden Ruf in Forschung und Lehre erobern konnte. So wurde beispielsweise in Regensburg ein telemedizinischer Schwerpunkt aufgebaut.
Bei der bundesweit einheitlichen Prüfung belegen die Humanmediziner aus Regensburg von Anfang an regelmäßig die vordersten Plätze.
Eliteförderung |
Im Elitenetzwerk Bayern ist Regensburg an fünf Elite-Studiengängen beteiligt; bei zweien davon ist sie Sprecheruniversität. Daneben ist sie an drei internationalen Doktorandenkollegs beteiligt. Damit ist sie eine der am meisten geförderten Universitäten in diesem Netzwerk.
Die vier Elite-Studiengänge sind:[33]
- Honors-Wirtschaftswissenschaften (als Sprecheruniversität)
- Physik (Erlangen-Regensburg), mit integriertem Doktorandenkolleg
- Osteuropastudien
- Advanced Synthesis and Catalysis (Syncat) (als Sprecheruniversität) https://www.uni-regensburg.de/chemie-pharmazie/fakultaet/studium/chemie/syncat/index.html
Die drei internationalen Doktorandenkollegs sind:
- Evidence-Based Econocmics
- Topologische Isolatoren
- Receptor Dynamics: Emerging Paradigms for Novel Drugs
Gleichstellung und Frauenförderung |
Die Universität verfügt über eine Koordinationsstelle Chancengleichheit und Familie, die unter anderem die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses betreibt.[34] Die Universität hat sich erfolgreich an der zweiten Runde des Professorinnenprogramms beteiligt, aus dem die Anschubfinanzierung einer W3-Professur und andere Stipendien finanziert werden.[35]
Rankings |
- Im „CWTS Leiden Ranking 2018“ erreicht die Universität einen Platz unter den Top 500 weltweit (http://www.leidenranking.com/)
- Beim QS World University Ranking 2016 erreicht die Universität einen Platz in den Top-500 weltweit (Platz 461–470) [36].
- Im Shanghai-Ranking von 2015 schaffte es die Universität Regensburg in die weltweiten Top 500, wie in den Jahren zuvor.[37]
- Das Center for World University Rankings (CWUR) listet die Universität Regensburg im Jahr 2018 auf Rang 327 im weltweiten Vergleich.[38]
- Im Handelsblatt-Ranking 2014 der besten BWL-Fakultäten des deutschsprachigen Raumes schaffte die Universität Regensburg den Sprung in die Top 25.[39]
Besonderheiten und aktuelle Entwicklungen |
- An Zusatzstudiengängen bietet die Universität Regensburg als einzige in Bayern ein Zusatzstudium in Sprecherziehung[40] sowie eine studienbegleitende IT-Ausbildung und eine Fremdsprachen-Ergänzungsausbildung an.
- Das Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL) dient der interdisziplinären Weiterentwicklung der Lehrerbildung.[41]
- Das Forum Mittelalter hat vor dem Hintergrund der Regensburger Stadtgeschichte einen mediävistischen Forschungsschwerpunkt etabliert[42]
- Im Sommersemester 2007 wurde mit Hilfe von Studienbeiträgen ein Mediencenter eingerichtet.
- Auf den zunehmenden internationalen Wettbewerb bereitet sich die Universität Regensburg durch die Entwicklung modularisierter internationaler Studiengänge (wie Deutsch-Französische Studien oder Ost-West-Studien) und im Zuge des Bologna-Prozesses mit der Einführung international anerkannter Studienabschlüsse (B.A. / M.A.) und durch die Entwicklung weiterer innovativer Fachprofile vor.
- Ein Internationales Qualitätsnetzwerk Medizinische Chemie befasst sich interdisziplinär mit der Entwicklung neuer Medikamente und Wirkstoffe.
- Seit 2008 hat die Universität über den Lehrstuhl für Politische Philosophie und Ideengeschichte (Karlfriedrich Herb, Politikwissenschaft) Teil am Bayerischen Zentrum für Politische Theorie (BayPol).
- Ende März 2010 bewarb sich die Universität zusammen mit der Hochschule Regensburg und der Stadt Regensburg, in der eine Reihe namhafter Industrien angesiedelt ist, um die Neugründung einer Technischen Universität.[43] 2013 entstand aus der letztgenannten Hochschule die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg.
Persönlichkeiten |
Wissenschaftler |
Dieter Albrecht (1927–1999), Professor für Neuere Geschichte
Helmut Altner, Professor für Zoologie, Universitätsrektor (1989–2001), Biologe, Wissenschaftsmanager, Präsident der Studienstiftung (1993–2003)
Hans-Jürgen Becker (* 1939), Professor für Bürgerliches Recht, Europäische Rechtsgeschichte und Kirchenrecht, Herausgeber zahlreicher Zeitschriften
Wolfgang Beinert (* 1933), Lehrstuhl für kath. Dogmatik und Dogmengeschichte 1978–1998; an der Theologischen Fakultät der Universität; Nachfolger von:
Benedikt XVI. (* 1927), Papst vom 19. April 2005 bis 28. Februar 2013; zuvor als Kardinal Joseph Ratzinger in München und Rom; davor Theologieprofessor in Regensburg, 1969–1977; 2006 verbrachte Papst Benedikt XVI. drei Tage in Regensburg und besuchte am 12. September auch die Universität, um im Auditorium Maximum vor Vertretern der Wissenschaften und Studierenden eine international viel beachtete Vorlesung zum Thema „Glaube, Vernunft und Universität“ zu halten, s. a. Papstzitat von Regensburg.
Stephan Bierling (* 1962), Professor für Internationale Politik und Transatlantische Beziehungen
Andreas Bresinsky (* 1935), Lehrstuhl für Botanik (emeritiert 2001), Mitautor am Strasburger-Lehrbuch für Botanik
Hans Jürgen Drumm (1937–2018), Lehrstuhl für Personalwirtschaft, Organisation und Unternehmungsplanung
Felix Finster (* 1967), Professor für Mathematik, Forschung und Publikationen im Bereich Quantenfeldtheorie und Fermionen
Peter Gottwald (* 1944), Professor für bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und internationales Zivil- und Zivilprozessrecht, von 1981 bis 1989 Richter am OLG Bamberg und ab 1983 am OLG München, Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität zu Thessaloniki
Gerhard Hahn (* 1933), Ordinarius für Ältere deutsche Literatur (1973–1999)
Dieter Henrich (* 1930), Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Autor bzw. Herausgeber zahlreicher Standardwerke und Herausgeber zweier führender Fachzeitschriften
Peter Herz (* 1948), Althistoriker, Lehrstuhl für Alte Geschichte
Lutz Hoffmann, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, von 1989 bis 1999 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin und Berater von Weltbank, EG-Kommission und Regierungen
Uwe Jannsen (* 1954), Professor für Mathematik
Burkhard König (* 1963), Professor für Organische Chemie
Helmut Lukesch (* 1946), Professor für Psychologie, 2011 emeritiert
Rüdiger Marmulla (* 1963), Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg, führte am 24. März 1998 am Klinikum der Universität Regensburg die erste computergestützte Knochensegmentnavigation durch
Jochen Mecke (* 1956), Romanistikprofessor (Französische und Spanische Literaturwissenschaft) und Leiter des 2007 in Regensburg eröffneten Spanien-Zentrums
Dieter Medicus (* 1929, † 2015), Professor für Schuldrecht, seine Lehrbücher gelten als Standardwerke in Deutschland
Reinhard C. Meier-Walser (* 1957), Honorarprofessor (Institut für Politikwissenschaft)
Joachim Möller (* 1953), Professor für Volkswirtschaftslehre (Empirische Makroökonomie und Regionalökonomie), Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg
Jürgen Neukirch (* 1937, † 1997), Mathematiker (Zahlentheorie), bis 1997.
Ingrid Neumann-Holzschuh, Romanistikprofessorin (Französische und spanische Linguistik) mit dem Forschungsgebiet der Kreolsprachen. Oktober 2009 bis September 2011 Prorektorin.
Götz Freiherr von Pölnitz (1906–1967), Gründungsrektor, Wirtschaftshistoriker
Reinhard Richardi (* 1937), von 1968 bis 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Arbeits- und Sozialrecht, Bürgerliches Recht und Handelsrecht.
Florian Schleburg, Hochschullehrer für englische Linguistik und Verfasser des deutschlandweit meistverwendeten Lehrbuches des Altenglischen sowie des Mittelenglischen
Jürgen Schölmerich (* 1948), von 1991 bis 2010 Ordinarius für Innere Medizin an der Universitätsklinik, Träger des Bundesverdienstkreuzes
Ulrich Schröder (* 1935, † 2010), von 1969 bis zu seiner Emeritierung (2001) Inhaber eines Lehrstuhls für Theoretische Physik; zeitweise Prorektor der Universität
Karl-Werner Schulte (* 1946), Professor am Institut für Immobilienwirtschaft (Honorarprofessur für Immobilienwirtschaft), Pionier der Immobilienökonomie in Deutschland
Thomas Steger (* 1966), Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insbesondere Führung und Organisation
Udo Steiner (* 1939), Professor für öffentliches Recht (von 1995 bis 2007 Richter des Bundesverfassungsgerichts)
Karl Otto Stetter (* 1941), Lehrstuhl für Mikrobiologie (emeritiert 2002), Experte für mikrobiologisches Leben bei extremen Lebensbedingungen (extremophile Organismen)
Alexander Thomas (* 1939), Professor für Psychologie (Emeritierung 2005), Schwerpunkt v. a. interkulturelle Psychologie, u. a. Deutscher Psychologiepreis 2004.
Jörg Traeger (* 1942, † 2005), von 1976 bis zu seinem Tod Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte; Zeitweise Prorektor der Universität
Wolfgang Wiegard (* 1946), Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, vormaliges Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Ludwig Zehetner (* 1939), bayerischer Mundartforscher, Honorarprofessor für Dialektologie des Bairischen
Reinhard Zimmermann (* 1952), ehem. Lehrstuhlinhaber mit den Forschungsschwerpunkten Schuld- und Erbrecht sowie internationales Privatrecht, Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises, seit 2002 Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg, Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes
Jürgen Zulley (* 1945), Professor für Biologische Psychologie an der Universität Regensburg, Schwerpunkt im Bereich der Schlafforschung, dafür zahlreiche Auszeichnungen
Bekannte Absolventen |
Thilo Bode (* 1947), Studium der Volkswirtschaftslehre; ehemaliger Greenpeace-Geschäftsführer und derzeitiger Vorsitzender von Foodwatch e. V.
Joseph Berlinger (* 1952), Studium der Germanistik, Geschichte und Sozialkunde; Dramatiker, Theaterregisseur, Mundartlyriker, Schriftsteller, Hörspielautor und Drehbuchautor
Markus K. Brunnermeier, Studium der Volkswirtschaftslehre; Edward S. Sanford Professor an der Princeton University
Elli Erl (* 1979), Lehramtsstudium; Sängerin und Gewinnerin der zweiten Staffel von Deutschland sucht den Superstar
Klaus Esser (* 1947), Promotion 1978 in Rechtswissenschaften; Jurist und Manager, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Mannesmann AG
Hermann Fellner (* 1950), Studium der Rechtswissenschaften; ehemaliger Bundestagsabgeordneter und innenpolitischer Sprechers der CSU-Landesgruppe, bei seinem Einzug in den Deutschen Bundestag jüngster Abgeordneter
Michael Has (* 1959), Studium der Physik; Hochschullehrer an der Universität Grenoble
Gerda Hasselfeldt (* 1950), Studium der Volkswirtschaftslehre; Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, 2005–2011 Vorsitzende des Deutschen Bundestages
Wolfgang A. Herrmann (* 1948), Promotion 1973; Präsident der Technischen Universität München
Barys Kit (1910–2018), Promotion 1983; belarussischer Mathematiker, Physiker, Chemiker und Raketenwissenschaftler
Horst Meierhofer (* 1972), Studium der Betriebswirtschaftslehre, MdB
Heribert Prantl (* 1953), Studium der Rechtswissenschaften, der Geschichte und der Philosophie; Journalist und Publizist, Leiter des Ressorts Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung
Claus Pinkerneil (* 1968), Jurist, bekannt aus der Sat.1 Serie: Anwälte im Einsatz
Klaus Regling (* 1950), Studium der Volkswirtschaftslehre; CEO der European Financial Stability Facility (EFSF)
Hans Schaidinger (* 1949), Studium der Volkswirtschaftslehre; ehemaliger Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Regensburg
Hans Joachim Schellnhuber (* 1950), Studium der Physik und Mathematik, Promotion 1980 in Physik; Klimaforscher von Weltruf und Professor, Berater der Bundesregierung in Klimafragen
Gerhard Schmid (* 1952), Studium der Betriebswirtschaftslehre; Unternehmer und Gründer des Telekommunikationsunternehmens Mobilcom
Marina Schuster (* 1975), Studium der Betriebswirtschaftslehre; MdB
Hans Schwemmer (1945–2001), Studium der Theologie; Titularerzbischof von Ravello und Nuntius in Papua-Neuguinea und auf den Salomonen
Max Stadler (1949–2013), Studium der Rechtswissenschaften; MdB und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesjustizministerium
Alexander Stephens (* 1981), Jurist, bekannt aus Im Namen der Gerechtigkeit
Edmund Stoiber (* 1941), Promotion 1971 in Rechtswissenschaften; ehemaliger Ministerpräsident von Bayern
Anja Utler (* 1973), Promotion 2003 in der Slavischen Philologie; Schriftstellerin
Korbinian von Blanckenburg (* 1979), Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsmathematik
Thomas Whitfield (* 1981), deutsch-britischer Biochemiker und Unternehmer
Holger Ziegeler (* 1961), Physiker und Diplomat
Günther K. H. Zupanc (* 1958), Studium der Biologie und Physik, Neurobiologe; Lehrbuch-Autor, Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften und Hochschulreformer, Professor an der Northeastern University
Hieronymos II. (* 1938), Erzbischof von Athen und Oberhaupt der autokephalen orthodoxen Kirche von Griechenland. Theologie, 1978
Campus und Studentenleben |
Teilbibliothek Philosophicum 2
Die Universität liegt – in Form eines geschlossenen Campus – etwas außerhalb der Innenstadt auf einer Anhöhe im Süden der Stadt. Die Campus-Atmosphäre und kurze Wege kommen einem zügigen Studium entgegen. Hierzu trägt auch die Universitätsbibliothek bei, deren Bestand ca. 3,5 Millionen Bände[44] sowie eine Vielzahl an elektronischen Zeitschriften umfasst, die in der Zentralbibliothek und in elf Teilbibliotheken aufgestellt sind; auch Computer sind vorhanden. Die Universität wurde weitestgehend behindertengerecht ausgebaut und auch entsprechend ausgestattete Wohnanlagenplätze stehen zur Verfügung. Südlich der Universität und jenseits der A3 befindet sich das Universitätsklinikum (Vollklinikum) – eines der modernsten Europas, erweitert durch die 2010 eingeweihte Kinder-Uni-Klinik Ostbayern – KUNO.
Die Universität Regensburg beschäftigt, einschließlich des angeschlossenen Universitätsklinikums, etwa 4.200 Angestellte, davon 312 Professoren, und bildet rund 21.000 Studenten aus. Das Freizeitangebot wird durch ein reges kulturelles Leben in der Stadt und auf dem Campus bereichert, so existieren drei Orchester, zwei Bigbands, ein großer Universitätschor, ein neuer Kammerchor, der A-cappella-Chor Jazznuts, Jazz-Combos, Bläser-Formationen und anderen Gruppen.[45] Allein im Wintersemester 2008/09 bot die Universität rund 20 Konzertabende an. Darüber hinaus sind rund ein Dutzend studentische Theatergruppen am Campus aktiv, für die im Studentenhaus eine eigene Theaterbühne zur Verfügung steht.
Bereits mehrfach, zuletzt im März 2016, wurde an der Universität die Frühjahrstagung Deutschen Physikalischen Gesellschaft mit dem Thema Festkörperphysik abgehalten. Um ausreichend Platz für die Vorträge und Präsentationen der 5.000 Teilnehmer zu erhalten, wurde der gesamte Campus, insbesondere alle Hörsäle einschließlich der Zusatzflächen, genutzt.
Studentenorganisationen |
Leichtathletikbahn in der Straße am Biopark
Die wichtigsten politischen Hochschulgruppen |
Folgende Hochschulgruppen sind neben den Fachschaften im Studentischen Konvent vertreten[46].
- Bunte Liste
- LAF/Juso
- Ring Christlich Demokratischer Studenten Regensburg e. V. (RCDS)
- Liberale Hochschulgruppe (LHG)
- Die Partei
Studentisches Leben |
- Enactus Regensburg e. V.
AIESEC, Lokalkomitee Regensburg der internationalen Studentenorganisation- (Community of Real Estate), Studentenvereinigung der International Real Estate Business School
- El§a e. V. – European Law Students’ Association
- Evangelische Studentengemeinde
- International Students Network Regensburg e. V.
- intouchCONSULT e. V. – Studentische Unternehmensberatung; auch für OTH Studierende
- Junges Europa e. V.
- Campus Regensburg e. V. – Förderer von Kunst und Kultur, sowie studentischem Engagement
- Katholische Hochschulgemeinde
Lautschrift, Die Studierendenzeitschrift der Universität Regensburg- Studentenfunk e. V.
- Fips e.V. (Fachschaftsinitiative parteiunabhängiger Studenten)
- Studikino Regensburg e.V. [47]
Studentenverbindungen |
Auslandsbeziehungen |
Die Universität unterhält gegenwärtig rund 320 Hochschul-Partnerschaften in Asien, Australien, Europa, Nord- und Südamerika, davon etwa 250 in Europa.[48] Seit der Öffnung des Programms für die assoziierten Staaten nimmt die Zahl der Partnerhochschulen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas, aus Zypern und den baltischen Staaten ständig zu; aus Ost- und Südosteuropa stammen über ein Drittel der ausländischen Studierenden auf dem Regensburger Campus.
Bevorzugte Zielländer bei den Regensburger Studierenden sind allerdings nach wie vor Großbritannien, gefolgt von Frankreich, Italien und Spanien. US-amerikanische Partneruniversitäten sind u. a. die American University, Washington D.C., die University of California, San Diego, die University of Colorado, Boulder und die Vanderbilt University, Nashville. An zwei südamerikanischen Universitäten, der Universidad de los Andes, Mérida (Venezuela), und der Universidad de Guanajuato, Mexiko, stehen mehrere Studienplätze zur Verfügung. An der Kanazawa Universität, Japan und an der Korea University, Seoul, haben Regensburger Studierende die Möglichkeit, an einem Unterrichtsprogramm in englischer Sprache, oder, je nach Sprachkenntnissen, am regulären Lehrprogramm teilzunehmen.
Universität für Kinder |
Im Rahmen offizieller Kinder-Vorlesungen, die jeweils im Sommersemester stattfinden, haben auch Kinder von 8 bis 13 Jahren die Möglichkeit, die Universität zu besuchen. Die fünf bis sechs kindgerechten Vorträge von Professorinnen und Professoren der Universität und der Hochschule Regensburg werden ermöglicht durch die Förderung des Sponsors Infineon.
Siehe auch |
- Liste der Hochschulen in Deutschland
- Elektrolytdatenbank Regensburg
Weblinks |
- Offizielle Website
- AStA Universität Regensburg
- Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien
Quellen |
„Wir müssen die erste Adresse werden“ – Interview mit Unipräsident Strohthotte. In: Süddeutsche Zeitung. Juni 2009.
Literatur |
- Universität Regensburg (Hrsg.): Ein Campus für Regensburg: Konzeption – Architektur – Kunst. 40 Jahre Universität Regensburg 1967–2007. Universitätsverlag Regensburg, Regensburg 2007, ISBN 978-3-930480-63-0.
- Christoph Wagner (Hrsg.): Kunst auf dem Campus. Universitätsverlag Regensburg, Regensburg 2009, ISBN 978-3-86845-030-9.
Einzelnachweise und Fußnoten |
↑ ab Zahlen Daten Fakten auf Uni-Regensburg.de
↑ ab Universität Regensburg: Zahlen, Daten und Fakten
↑ Das Siegel der Universität wird für offizielle Urkunden benutzt und ist nicht mit dem „Logo“ (s. o.) zu verwechseln.
↑ [1]
↑ Zur Entwicklung und Struktur der Universität Regensburg. In: Universität Regensburg (Hrsg.): Vorlesungsverzeichnis der Universität Regensburg, Wintersemester 2009/10. (Zur Entwicklung und Struktur der Universität Regensburg (Memento vom 23. Januar 2010 im Internet Archive) [abgerufen am 16. Juni 2010]).
↑ Vgl. Bildungsstreik: Studenten besetzen Hörsaal der Uni Regensburg, Artikel auf tvaktuell.com vom 18. November 2009, abgerufen am 7. Oktober 2012
↑ Vgl. Regensburg: Hörsaalbesetzer räumen Uni, Artikel auf merkur-online.de vom 23. Dezember 2009, abgerufen am 7. Oktober 2012
↑ Vgl. Hörsaalbesetzung an Uni Regensburg geht auch 2010 weiter, Artikel auf kanal8.de vom 23. Dezember 2009, abgerufen am 7. Oktober 2012
↑ Vgl. Ende der Uni-Besetzung – Studenten verlassen Verwaltungsgebäude, Artikel auf tvaktuell.com vom 2. März 2010, abgerufen am 8. Oktober 2012
↑ Vgl. Mit Isomatten und Schlafsäcken: Studenten besetzen Uni Regensburg Artikel auf merkur-online.de vom 17. November 2011 (abgerufen am 8. Oktober 2012)
↑ Vgl. „Gemütlich hier! Wir kommen wieder!“ Besetzung vorerst beendet, Artikel auf regensburg-digital vom 17. März 2011, abgerufen am 8. Oktober 2012
↑ Internetpräsenz des Staatlichen Bauamtes Regensburg, Bereich Hochschulbau
↑ Internetpräsenz des Staatlichen Bauamtes Regensburg, Bereich Hochschulbau
↑ „Platz für Studierende und Kongresse – Bayern baut mit Vielberth-Stiftung neues Hörsaal und Verfügungsgebäude“ (PDF; 230 kB), in: Mittelbayerische Zeitung
↑ Philanthropie und Stiftung, 1/2012, S. 9.
↑ http://www.hochschulverband.de/cms1/universitaetsstiftung.html#c8566 Universität Regensburg erhält den „Deutschen Hochschulbaupreis 2012“
↑ http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/DeutscherArchitekturpreis/Architekturpreis_node.html Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deutscher Architekturpreis 2013. Deutscher Architekturpreis 2013 entschieden.
↑ An der Uni: Achtung Baustelle, Meldung auf mittelbayerische.de vom 1. Oktober 2013
↑ Bauablaufplan, zur Sanierung der Tiefgarage und des Forums der Universität Regensburg
↑ Forschung-Homepage der Universität Regensburg
↑ Am 28. Nov. 2012 wurde dieser SFB um weitere vier Jahreverklängert
↑ http://www.spincat.info/
↑ http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/gk_carbonano/
↑ http://www.chemie.uni-regensburg.de/fakultaet/forschung/grk1626/
↑ http://www-cgi.uni-regensburg.de/Fakultaeten/nat_Fak_I/GK/index.php/Main_Page
↑ http://www.grk1910.de/
↑ http://www.uni-regensburg.de/research/grk-emotion
↑ Johannes Haider: Startseite - Universität Regensburg. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
↑ DFG - GEPRIS - Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum. Abgerufen am 21. Oktober 2018 (deutsch).
↑ Forum Mittelalter. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
↑ Forum Mittelalter. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
↑ Forum Mittelalter. Abgerufen am 21. Oktober 2018.
↑ Elitestudiengänge an der Universität Regensburg
↑ siehe Seite der Universität zum Thema Frauenförderung, abgerufen am 5. Juli 2015
↑ siehe Seite der Uni Regensburg über die Beteiligung am Professorinnenprogramm, abgerufen am 5. Juli 2015
↑ http://www.topuniversities.com/university-rankings/world-university-rankings/2015#sorting=rank+region=+country=162+faculty=+stars=false+search=
↑ http://www.shanghairanking.com/ARWU2015.html
↑ http://cwur.org/2018-19.php
↑ http://tool.handelsblatt.com/tabelle/index.php?id=146
↑ Vgl. http://www-cgi.uni-regensburg.de/Einrichtungen/ZSK/se/qualifikationen-im-erststudium/muendliche-kommunikation-und-sprecherziehung-als-nebenfach-in-diplom-und-magisterstudiengaengen/
↑ http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Referat-I-1/RUL/index.html
↑ http://www.forum-mittelalter.org/cms/front_content.php
↑ Siehe Mittelbayerische Zeitung vom 31. März 2010, Hauptartikel auf S. 1.
↑ Quelle: www.bibliothek.uni-regensburg.de/ubr/profil.htm#wich
↑ www.uni-regensburg.de
↑ Auflistung der politischen Hochschulgruppen auf uni-regensburg.de (Stand: 8. Januar 2018)
↑ http://studikino.de/
↑ http://www.uni-regensburg.de/international/partnerhochschulen/index.html
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48.998112.095Koordinaten: 48° 59′ 53,2″ N, 12° 5′ 42″ O