Hilsbach (Aurach)























Hilsbach

Gemeinde Aurach

49.24138888888910.451666666667427Koordinaten: 49° 14′ 29″ N, 10° 27′ 6″ O

Höhe:
427 m ü. NHN

Einwohner:
73 (25. Mai 1987)[1]

Postleitzahl:
91589

Vorwahl:
09804

Hilsbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken).




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geografie


  • 2 Geschichte


    • 2.1 Baudenkmäler


    • 2.2 Einwohnerentwicklung




  • 3 Religion


  • 4 Verkehr


  • 5 Literatur


  • 6 Weblinks


  • 7 Einzelnachweise





Geografie |


Das Dorf liegt am Breitenauergraben, einem rechten Zufluss der Altmühl, in einer flachhügeligen Ebene weithin von Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerland umgeben. Im Norden heißt das Feld Haid, im Nordwesten Schwärz, im Westen Breitenau, im Süden Abfeld und im Südosten Im Mühlgrund. Lediglich im Nordwesten grenzt ein kleines Waldgebiet an.[2]



Geschichte |


Der Ort wird 1388 im Lehensbuch des Chorherrenstift Herrieden erstmals urkundlich erwähnt.[3]


1800 gab es in dem Ort 15 Haushalte, die alle dem eichstättischen Vogtamt Aurach-Wahrberg untertan waren.[4]


Seit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) gehört der Ort zur Gemeinde Aurach.



Baudenkmäler |



  • Haus Nr. 23: katholische Ortskapelle Unserer Lieben Frau, kleiner Satteldachbau mit eingezogener Apsis und Dachreiter, 1738; mit Ausstattung.

  • Brünnelfeld: Bildstock, kleine Nischenanlage mit Putzgliederung, Pyramidendach und Eisenkreuz, bezeichnet 1724.


Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Aurach (Landkreis Ansbach)#Hilsbach



Einwohnerentwicklung |



























































Jahr

001818

001840

001861

001871

001885

001900

001925

001950

001961

001970

001987
Einwohner
117 116 117 128 130 104 114 126 78 81 73
Häuser[5]
18 21 20 20 16 17 17 17
Quelle
[6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [1]


Religion |


Der Ort ist auch nach der Reformation katholisch geblieben. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Peter und Paul gepfarrt, die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession nach St. Wenzeslaus (Weißenkirchberg).



Verkehr |


Eine Gemeindeverbindungsstraße führt an Stegbruck vorbei nach Brünst zur Kreisstraße AN 37, zwei weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen jeweils zur B 14 bei Neunstetten und bei Aurach.



Literatur |




  • Johann Kaspar Bundschuh: Hülsbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 768 (Digitalisat). 

  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 85. 



Weblinks |




  • Hilsbach auf der Website aurach.de


  • Hilsbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek


  • Hilsbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg


  • Hilsbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie



Einzelnachweise |




  1. ab Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 324 (Digitalisat). 


  2. Hilsbach im BayernAtlas


  3. Hilsbach auf der Website aurach.de


  4. J. K. Bundschuh, Bd. 2, Sp. 768.


  5. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.


  6. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 40 (Digitalisat). 


  7. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 156 (Digitalisat). 


  8. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1023, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat). 


  9. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1187, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). 



  10. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1119 (Digitalisat). 



  11. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1187 (Digitalisat). 



  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1224 (Digitalisat). 




  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1053 (Digitalisat). 



  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 773 (Digitalisat). 



  15. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 167 (Digitalisat). 



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