FC Red Bull Salzburg







































































FC Red Bull Salzburg

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Verein

Name
FC Red Bull Salzburg

Sitz

Wals-Siezenheim, Land Salzburg

Gründung
13. September 1933[1]
(als SV Austria Salzburg)

Farben
Rot-Weiß

Vorstand
Harald Lürzer (Vorsitzender)
Franz Rauch
Herbert Resch

ZVR-Zahl
909741108
Fußballunternehmen

Name
FC Red Bull Salzburg GmbH

Gesellschafter
100 %: Verein

Geschäftsführung

Hans Jürgen Jandrasits
Stephan Reiter

Website

redbullsalzburg.at
Erste Mannschaft

Cheftrainer

Marco Rose

Spielstätte

Red Bull Arena

Plätze
30.188[2]

Liga

Bundesliga

2017/18
1. Platz



















Heim
















Auswärts
















Alternativ




Der FC Red Bull Salzburg (bis 2005 SV Austria Salzburg) ist ein österreichischer Fußballverein, der in Wals-Siezenheim im Land Salzburg ansässig ist. Der Klub spielt in der Fußball-Bundesliga, der höchsten österreichischen Spielklasse, und trägt seine Heimspiele in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim aus. Der Verein ist zwölffacher österreichischer Meister, gewann fünfmal den ÖFB-Cup und erreichte 1994 das Finale des UEFA-Cups. Die U19-Mannschaft der Salzburger gewann 2017 in der UEFA Youth League den ersten UEFA-Klubtitel einer österreichischen Mannschaft.[3]


Gegründet als SV Austria Salzburg, übernahm die Red Bull GmbH im Jahr 2005 zu 100 Prozent die Salzburg Sport AG und nannte den Verein in FC Red Bull Salzburg um. Da sich der Spielbetrieb und die Lizenz weiterhin beim Verein befanden, wurde in der Vereinssatzung das alleinige Bestellungs- und Abberufungsrecht des Vorstandes durch die Salzburg Sport AG verankert. Ab 2015 wurde der Einfluss von Red Bull reduziert. Red Bull verzichtete auf das Bestellungs- und Abberufungsrecht und bleibt dem Verein nunmehr als Sponsor erhalten, um sicherzustellen, dass der FC Red Bull Salzburg und RB Leipzig gleichzeitig an Bewerben der UEFA teilnehmen dürfen.[4][5] Im Sommer 2016 wurde der Spielbetrieb und die Lizenzierung in die FC Red Bull Salzburg GmbH ausgegliedert[6], deren einziger Gesellschafter der Verein ist.[7]


Der Verein hat als offizielles Gründungsdatum den 1. Juni 1950 und die ZVR-Zahl 909741108. Die Statuten des Vereines sind nicht ohne weiteres einsehbar und über die Mitgliedschaft, geschätzt 100, ist wenig bekannt; noch weniger, wie man Mitglied wird.




Inhaltsverzeichnis






  • 1 Geschichte


    • 1.1 Gründung und Aufstieg in die A-Liga


    • 1.2 Etablierung und erste Vizemeisterschaft


    • 1.3 Triumphe im Cup, Niederlagen in der Meisterschaft


    • 1.4 Beinahe-Niedergang und Wiederanschluss an die nationale Spitze


    • 1.5 Die goldenen Austria-Jahre


    • 1.6 Niedergang


    • 1.7 Einstieg von Red Bull


    • 1.8 Die ersten Jahre nach dem Neuanfang


    • 1.9 Mehrere Doublegewinne und anhaltendes Scheitern in der Qualifikation zur Champions League


    • 1.10 Die Ära Marco Rose




  • 2 Namensänderungen und Fusionen


  • 3 Spielstätten


  • 4 Vereinsstruktur


    • 4.1 Vorstand


    • 4.2 Ehrenpräsident


    • 4.3 Geschäftsstelle




  • 5 Erste Mannschaft


    • 5.1 Trainerstab


    • 5.2 Kader der Saison 2018/19


    • 5.3 Transfers 2018/19




  • 6 Erfolge und Statistiken


    • 6.1 International


      • 6.1.1 FC Salzburg (U19)




    • 6.2 National


    • 6.3 Regional


    • 6.4 Torschützen


      • 6.4.1 Torschützenkönige


      • 6.4.2 Beste Torschützen nach Saison seit 2005




    • 6.5 Statistiken und Rekorde


      • 6.5.1 Spieler mit den meisten Toren


      • 6.5.2 Spieler mit den meisten Einsätzen




    • 6.6 Die Meisterkader des Vereins




  • 7 Trainerhistorie


  • 8 Ehemalige Spieler


    • 8.1 Österreicher


    • 8.2 Ausländische Spieler




  • 9 Zweite Mannschaft


    • 9.1 Erfolge


    • 9.2 Ehemalige bekannte Spieler


    • 9.3 Trainerhistorie der Red Bull Juniors seit 2005




  • 10 Kritik und Fanszene ab 2005


  • 11 Literatur


  • 12 Weblinks


  • 13 Einzelnachweise





Geschichte |



Gründung und Aufstieg in die A-Liga |


Der Verein wurde am 13. September 1933 unter dem Namen SV Austria Salzburg, durch eine Fusion des Arbeitervereins FC Rapid Salzburg aus Lehen (spielte in Grün-Weiß) und des bürgerlichen Vereins FC Hertha Salzburg (spielte in Blau-Weiß) gegründet. Hintergrund war die Bildung der neuen Liga Oberösterreich-Salzburg, an der nebst dem Salzburger AK 1914 sonst kein zweiter konkurrenzfähiger Salzburger Klub hätte starten können. Die Liga Oberösterreich-Salzburg hatte nur zwei Saisonen Bestand, ehe sie wieder in die beiden Landesligen zerfiel.


Erst während des Zweiten Weltkrieges konnte der Klub Anschluss an den SAK 1914 finden, als Landesmeister 1941 spielte der Klub sogar um den Aufstieg in die höchste österreichische Liga. Drei Niederlagen in drei Relegationsspielen mit einem Torverhältnis von 2:15 zeigten aber, dass die Salzburger Austria hierfür noch nicht gewappnet war. Am Höhepunkt des Krieges bildete der Verein mit seinen Konkurrenten SAK 1914 und 1. Salzburger SK 1919 die Fußballgemeinschaft Salzburg; ab der Saison 1945/46 spielte der Klub wieder als SV Austria Salzburg in der obersten Salzburger Liga.


Die Salzburger Austria konnte sich nach Kriegsende zunächst in der Salzburger Landesliga halten und sich 1949 als einer von fünf Salzburger Klubs für die Tauernliga qualifizieren. In der höchsten Amateur-Spielklasse konnten sich die Violetten 1952/53 erfolgreich durchsetzen und damit gegen Arlbergmeister Innsbrucker AC um den Titel des österreichischen Westmeisters antreten. 5:0 und 9:0 lauteten die Ergebnisse, die dem Klub nicht nur den ersten größeren Titel einbrachten, sondern auch die Relegation zur A-Liga ermöglichten. Mit 6:0 und 1:3 gegen den Kapfenberger SV konnte die Austria diese Hürde nehmen, und war damit erstmals erstklassig und im Profi-Fußball vertreten.



Etablierung und erste Vizemeisterschaft |


Zwei Jahre gelang es dem SV Austria Salzburg erfolgreich die Klasse zu halten, ehe 1956/57 der Abstieg in die Tauernliga erfolgte. Doch bereits 1958 sicherte sich der Verein erneut die Tauernmeisterschaft sowie in weiter Folge die Westmeisterschaft; in der Relegation kam allerdings das Aus gegen die WSV Donawitz. Die Violetten ließen nicht locker und hatten als Westmeister 1959 erneut die Chance in der Relegation, dieses Mal wurde der FC Stadlau knapp aber doch mit einem Gesamtscore von 4:3 geschlagen. Um dieses Mal den Klassenerhalt in der A-Liga zu halten konnte sensationeller Weise Erich Probst engagiert werden. Der Stürmer war mit sechs Toren zweitbester Schütze der Weltmeisterschaft 1954 gewesen. 14 Ligatore in nur 20 Spielen sicherten den Nichtabstieg; für Probst bedeutete dies sogar eine neuerliche Einberufung in die Nationalmannschaft, wodurch er zum ersten internationalen Austrianer wurde.


Um sich aber tatsächlich in der Erstklassigkeit etablieren zu können, sollte es noch ein Jahrzehnt für die Mozartstädter dauern. Bereits 1960/61 musste man den Gang in die neue Regionalliga West antreten, konnte aber 1961/62 den umgehende Wiederaufstieg in die A-Liga schaffen – ohne ein einziges Spiel zu verlieren. 1962/63 folgte jedoch der Wiederabstieg auf dem Fuße, 1964/65 meldete sich der SV Austria Salzburg aber erneut als Regionalligameister zurück. Mit nur 12 Punkten 1965/66 umgehend retourniert, ließ der Klub nicht locker und stand nach der Saison 1966/67 abermals in der höchsten österreichischen Liga, die nun (ab 1965/66) den neuen Namen Nationalliga trug. In das (erneute) Meisterjahr fiel im November 1966 der Rücktritt des Präsidenten Karl Sachs nach 17-jähriger Amtsführung.[8]

Diese Zeit des Ab- und Aufstiegs brachte dem Klub zudem unweigerlich den Spitznamen „Aufzugmannschaft“ ein, dennoch hatte es mit Adi Macek ein Austrianer in dieser Epoche geschafft, sich ins Nationalteam zu spielen.


Durch Verpflichtung von Routiniers Horst Hirnschrodt sowie dank Karl Kodat gelang zunächst der erhoffte Klassenerhalt 1968 nach zuvor vier missglückten Versuchen in Serien, doch wie sich bald herausstellen sollte, waren solche Sorgen bald vergessen. Nur zwei Jahre später war die Salzburger Austria Herbstmeister und griff nach der österreichischen Meisterschaft. Der Gewinn des Wiener Stadthallenturniers sowie das Erreichen des Mitropacupfinales im selben Jahr unterstrichen die Leistung der damaligen Mannschaft. Zwei Runden vor Schluss war die Salzburger Austria punktegleich mit dem FC Wacker Innsbruck in der Tabelle voran, ein 2:2-Unentschieden bei der WSG Swarovski Wattens bedeutete aber letztlich nur den Vizemeister-Titel. Neben Hirnschrodt und Kodat waren vor allem Adi Antrich, Karl Ritter, Franz Weidinger, Adi Blutsch und die Deutschen Heinz Libuda und Peter Grosser Stützen der Vizemeistermannschaft.



Triumphe im Cup, Niederlagen in der Meisterschaft |




Das Lehener Stadion, links die Stehplatz- und rechts die Sitzplatztribüne


Die Saison 1971/72 barg zwei Premieren für die Mozartstädter: Sie durften erstmals das neue Lehener Stadion bespielen, was einen starken Zuschaueranstieg auf 8.700 brachte; andererseits stand das erstmalige Auftreten im UEFA-Pokal als Vizemeister auf dem Programm. Gegen UTA Arad musste man sich jedoch knapp mit 4:5 geschlagen geben. Große finanzielle Probleme und mehrere rasche Trainerwechsel brachten es aber mit sich, dass der Klub erst als Tabellenvierter 1976 eine neue Chance im UEFA-Pokal bekam. Musste man sich bis dahin wieder mit Tabellenplätzen im hinteren Mittelfeld begnügen, konnte der Verein, der zwangsläufig auf junge Talente wie Franz Bacher, Hannes Winklbauer und Gerald Haider setzen musste, im ÖFB-Cup punkten. Höhepunkt war das ÖFB-Cupfinale 1974, in dem man auf die Wiener Austria traf. Für das Rückspiel in Lehen nahmen die Violetten ein gutes 1:2 aus Wien mit, vor ausverkauftem Haus schien dank der Führung durch Alfred Hala der erste nationale Titel greifbar nah, ehe Herbert Prohaska sechs Minuten vor Schluss mit dem 1:1 seine Mannen zum Sieger kürte.


Die Saison 1976/77 begann mit guten Auftritten im UEFA-Pokal: Über Türkeis Adanaspor kam der Klub problemlos in die zweite Runde, wo es nach einem 2:1-Heimsieg über Roter Stern Belgrad jedoch nach einem 0:1 in Belgrad zum Ausscheiden kam. Die Spielzeit nahm in weiterer Folge einen rabenschwarzen Verlauf, mit nur 23 Punkten war man klarer Letzter und Absteiger in die 2. Division. Dort ließ man der Konkurrenz allerdings wenig Chance und schaffte mit einem Vorsprung von 10 Punkten den Wiederaufstieg. In der Meisterschaft eher in der zweiten Tabellenhälfte wiederzufinden, musste man 1980/81 gar bis zur letzten Runde zittern, wo die Mozartstädter dank eines 2:0-Sieg über den punktgleichen SC Eisenstadt in der 1. Division verblieben. Erneut nicht so ganz ins Bild passen mochten da wiederum die Auftritte im ÖFB-Cup: 1978 als Zweitligist erst im Elfmeterschießen des Halbfinales gestoppt, standen die Violetten sowohl 1980 als auch 1981 im Endspiel. In beiden Finals folgten aber nach 1:0-Heimsiegen über die Wiener Austria beziehungsweise den GAK 0:2-Auswärtsniederlagen.



Beinahe-Niedergang und Wiederanschluss an die nationale Spitze |


1983 konnte zwar das 50-jährige Vereinsjubiläum begangen werden, die Zukunft für den Klub sah aber wenig viel versprechend aus. 1984/85 folgte mit nur 18 Punkten der Abstieg in die 2. Division; es kam zu einer Wachablöse im Salzburger Fußball, da gleichzeitig der SAK 1914 in die 1. Division aufstieg. In der 2. Division konnte sich der Klub nur schwer behaupten, das Zuschauerinteresse sank drastisch; letztlich entschied sich die Vereinsführung, sich dem SAK 1914 anzuschließen, was dieser jedoch ablehnte. Ein Sensationscoup brachte die Salzburger Austria wieder zurück in die 1. Division: Hans Krankl wurde reaktiviert und lief nun im violetten Dress auf; nicht einmal zwei Minuten Spielzeit brauchte er für sein erstes Meisterschaftstor. Salzburg wurde von einem Fußballboom erfasst, das Lehener Stadion war nun in der 2. Division meist überfüllt, sechs Monate später stand der Wiederaufstieg fest.


Der Salzburger Austria gelang es im Folgenden, Routiniers wie Heribert Weber und Gerry Willfurth für das „Projekt Klassenerhalt“ zu binden. Gemeinsam mit Srecko Kurbaša, Christian Fürstaller, Wolfgang Feiersinger und Franz Aigner wurde das Ziel mit Platz sechs problemlos erreicht. 1990/91 sorgte ein junger deutscher Spieler in Salzburg für Furore: Oliver Bierhoff schoss 23 Meisterschaftstore, der Klub kletterte auf Platz fünf. In den Saisonen 1991/92 und 1992/93 wurde die Mannschaft mit erfahrenen Bundesligaspielern wie Christian Keglevits, Andreas Reisinger und Heimo Pfeifenberger weiter verstärkt. Der Klub spielte nun um den österreichischen Meistertitel mit: 1992 wurde man punktegleich hinter der Wiener Austria Zweiter. In der allerletzten Runde war es zum direkten Aufeinandertreffen gekommen, in dem die Wiener vor 40.000 Zuschauern knapp mit 2:1 die Oberhand behielten. Ebenso knapp wurde es 1993, als der Klub abermals punktegleich hinter der Wiener Austria Vizemeister wurde.



Die goldenen Austria-Jahre |









































UEFA-Cup

Saison 1993/94
Erste Runde DAC Dunajská Streda 2:0 / 2:0
4:0
Zweite Runde Royal Antwerpen 1:0 / 1:0
2:0
Achtelfinale Sporting Lissabon 0:2 / 3:0 n. V.
3:2
Viertelfinale Eintracht Frankfurt 1:0 / 0:1 (5:4 i. E.)
1:1
Halbfinale Karlsruher SC 0:0 / 1:1
1:1
Finale Inter Mailand 0:1 / 0:1
0:2














































Grün: Gewinn der österreichischen Meisterschaft[9]
Saison Platz Tore Punkte Zuschauer-Ø ÖFB-Cup
1993/94 1 56:18 51/21 10.250 Achtelfinale
1994/95 1 48:24 47/25 12.889 Halbfinale
1995/96 8 53:51 44 10.106 Achtelfinale
1996/97 1 54:25 69 11.861 Halbfinale

In der Saison 1993/94 eroberte Austria Salzburg unter Trainer Otto Barić den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte, der dank der großen internationalen Erfolge aber fast zur Nebensache wurde. Als Vizemeister startete man erfolgreich in den UEFA-Cup, Dunajska Streda und Royal Antwerpen wurden ausgeschaltet. Im Achtelfinale unterlag man im Hinspiel zwar Sporting Lissabon 0:2, doch im Rückspiel gewannen die Violetten 3:0 nach Verlängerung. Die folgenden beiden Duelle mit den deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Oliver Kahns Karlsruher SC entschieden die Mozartstädter ebenfalls für sich. So war das UEFA-Cup-Finale gegen Inter Mailand erreicht, welches im Hin- und Rückspiel jeweils mit 0:1 verloren ging.


In der Saison 1994/95 konnte sich die Mannschaft für die UEFA Champions League qualifizieren. Das Spiel gegen AC Mailand war geprägt von Ausschreitungen der italienischen Fans, die den Salzburger Torwart Otto Konrad mit Flaschen und Feuerzeugen bewarfen und so auch eine verletzungsbedingte Auswechselung provozierten. Umstritten war auch die Entscheidung des Schiedsrichters, das Spiel nach den Ausschreitungen wieder anzupfeifen, noch umstrittener war die Entscheidung am grünen Tisch: Der AC Mailand wurde zwar zu einer Geldstrafe verurteilt und verlor die gewonnenen Punkte, für Salzburg behielt die Niederlage aber Gültigkeit. Aufgrund dessen stieg der AC Mailand ins Viertelfinale auf. In der Meisterschaft konnte indes der Titel erfolgreich verteidigt werden, ein 2:0 in der vorletzten Runde gegen den SK Vorwärts Steyr brachte den Titelgewinn.


In der Saison 1995/96 scheiterte der Verein in der UEFA-Champions-League-Qualifikation an Steaua Bukarest. Ansonsten war das Jahr von internen Machtkämpfen und Trainerwechseln geprägt. Auf den Abgang von Otto Barić folgte Hermann Stessl und auf ihn Heribert Weber. In der Meisterschaft belegte die Mannschaft den enttäuschenden 8. Platz. Daher startete die Salzburger Mannschaft als großer Außenseiter in die Saison 1996/97. Trotz des Abganges von wichtigen Spielern wie Otto Konrad zu Real Saragossa, Heimo Pfeifenberger zu Werder Bremen und Wolfgang Feiersinger zu Borussia Dortmund gelang es der umgestalteten Mannschaft, gegen die höher eingeschätzten Mannschaften von SK Rapid Wien und SK Sturm Graz den Titel zu erobern.



Niedergang |















































































Grün: Gewinn der österreichischen Meisterschaft[9]
Saison Platz Tore Punkte Zuschauer-Ø ÖFB-Cup
1997/98 4 48:33 56
08.959
Viertelfinale
1998/99 4 55:40 57
08.417
Viertelfinale
1999/2000 6 39:45 46
03.922
Finale
2000/01 6 49:45 49
04.859
Viertelfinale
2001/02 5 45:40 50
05.306
Halbfinale
2002/03 3 51:46 56
07.514
Halbfinale
2003/04 7 44:48 38
08.441
Achtelfinale
2004/05 9 37:51 36
06.941
Achtelfinale

Die nächsten Spielzeiten sollten die Erwartungen des Vereins nach unten schrauben. Die Saison 1997/98 war von Ernüchterung geprägt: Der verpassten Champions-League-Qualifikation gegen Sparta Prag (0:0 daheim, 0:3 auswärts) folgte das Ausscheiden in der ersten UEFA-Cup Runde gegen RSC Anderlecht (4:3 daheim, 2:4 auswärts). Der SV Austria Salzburg war über Jahre nur noch im Mittelfeld der Tabelle zu finden; zumindest im ÖFB-Cup erreichte man 2000 zum vierten Mal das Endspiel, verlor jedoch im Elfmeterschießen gegen den Grazer AK.


Wirtschaftlich wurde die Austria am 25. Jänner 2000 auf eine neue Basis gestellt: Einige Geschäftsbereiche wurden vom Verein in die neu gegründete Salzburg Sport AG ausgegliedert, die sofort mitsamt allen Verbindlichkeiten von dem Kärntner Egon Putzi erworben wurde,[10] der allerdings schon 2001 90 % der Anteile an Rudolf Quehenberger (60 %) und Heinz Kluppenegger (30 %) verkaufte.[11] Der Spielbetrieb der Profimannschaft verblieb allerdings beim Verein selbst, da die Bundesligastatuten erfordern, dass ein Verein die Mehrheit an einer Kapitalgesellschaft, die den Spielbetrieb an seiner Stelle führt, hält. Eine Übernahme durch Fremdinvestoren wäre somit ausgeschlossen gewesen.


Nach dem Umzug in das EM-Stadion Wals-Siezenheim und durch ein sportlich erfolgreiches Frühjahr 2003 konnte zwar nach langer Zeit wieder ein internationaler Startplatz erreicht werden, dennoch kämpfte der Verein in den folgenden beiden Saisonen gegen den Abstieg aus der Bundesliga – unter anderem aufgrund finanzieller Fehlplanungen und unglücklicher Transferpolitik. Die Saison 2003/04 schloss Salzburg auf dem 7. Platz ab und schied im UEFA Cup – nach einem unerwarteten Erfolg gegen Udinese Calcio in der 1. Runde (0:1 daheim, 2:1 auswärts) – in der 2. Runde gegen den AC Parma aus.



Einstieg von Red Bull |


Am 6. April 2005 übernahm die Red Bull GmbH die Salzburg Sport AG zu 100 %. Da aber für den Spielbetrieb der Profimannschaft der Verein als Lizenznehmer bei der Bundesliga selbst zuständig ist, ergänzte man die Übernahme durch das Festschreiben eines Sonderrechtes zugunsten der Red Bull GmbH in den Vereinsstatuten. Gemäß Punkt 13 Absatz 2 hat Red Bull das alleinige Bestellungs- und Abberufungsrecht des Vorstandes (auch ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes), solange der Konzern ordentliches Vereinsmitglied ist.


Unter Protesten vieler Fans wurde der Verein am 3. Juni 2005 in einer konstituierenden Generalversammlung als FC Red Bull Salzburg neu konstituiert. Dieser Schritt wurde von den Worten „Keine Kompromisse. Das ist ein neuer Klub. Es gibt keine Tradition, es gibt keine Geschichte, es gibt kein Archiv“[12] begleitet. Die violett-weißen Vereinsfarben wurden gleichzeitig gegen die rot-blauen Farben des Getränkeherstellers ausgetauscht.[13] Diese Haltung stieß bei vielen Fußballfans auf Unverständnis. Der damalige Trainer Kurt Jara konterte: „Dann sollen die Leute doch ihren eigenen Verein gründen.“[14] Nach gescheiterten Verhandlungen mit der kompromisslosen Vereinsführung folgten die Fans, die sich nicht mit der neuen Führung und Identität abfinden wollten, diesem Rat und gründeten die Austria als SV Austria Salzburg neu. Die kritisierte Einstellung zur eigenen Geschichte wurde vom FC Red Bull Salzburg in der Zwischenzeit allerdings revidiert, unter anderem da ein gänzlich neuer Verein nicht in der Bundesliga hätte starten dürfen.[15] Rudolf Quehenberger wurde von Rudolf Theierl – bereits Vorstandsvorsitzender des EC Red Bull Salzburg – als Präsident abgelöst und die Bezeichnung dieser Funktion in Vorstandsvorsitzender abgeändert. Quehenberger wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Im Jahr 2015 wurden die Statuten des Vereins abermals geändert und sämtliche Sonderrechte der Red Bull GmbH aus der Satzung entfernt. Gleichzeitig wurde ein neuer Vereinsvorstand gewählt, dieser besteht seither aus Rudolf Theierl, Franz Rauch und Herbert Resch. Red Bull bleibt dem Verein nunmehr als Sponsor erhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass der FC Red Bull Salzburg und RB Leipzig gleichzeitig an Bewerben der UEFA teilnehmen dürfen.[5] Im Sommer 2016 wurde der Spielbetrieb in die FC Red Bull Salzburg GmbH ausgegliedert[6], deren einziger Gesellschafter der Verein ist.[7]



Die ersten Jahre nach dem Neuanfang |




Die Mannschaft am 23. Oktober 2005


In ihrer ersten Saison nach dem Einstieg von Red Bull wurden die Salzburger unter Trainer Kurt Jara nach einem schwachen Saisonstart hinter der Wiener Austria österreichischer Vizemeister. Vor der Saison wurden dabei bekannte Spieler aus der deutschen Bundesliga wie Vratislav Lokvenc und Aleksander Knavs nach Wals-Siezenheim geholt. Gute Kontakte von Red Bull zu Franz Beckenbauer (er stand Red-Bull-Miteigentümer Dietrich Mateschitz bei der Ausarbeitung der Red-Bull-Fußball-Strategie beratend zur Seite) ermöglichten es, Alexander Zickler und Thomas Linke vom FC Bayern München zu verpflichten. Nach Saisonende wurde Kurt Jara von seinen Pflichten entbunden; ihm wurden „Ungereimtheiten“ finanzieller Natur bei Transfers vorgeworfen – ein Vorwurf, der von Jara bekämpft und damit sogar gerichtsanhängig wurde. Am 31. Dezember 2005 wurde außerdem die Salzburg Sport AG in die nunmehrige Salzburg Sport GmbH umgewandelt.























































Grün: Gewinn der österreichischen Meisterschaft[9]
Saison Platz Tore Punkte Zuschauer-Ø ÖFB-Cup
2005/06 2 62:42 63 13.683
2. Runde
2006/07 1 72:25 75 15.106
Halbfinale
2007/08 2 63:42 63 13.900
keine Teilnahme
2008/09 1 86:50 74 14.226
Achtelfinale
2009/10 1 68:27 76 12.339
Achtelfinale

Für die Saison 2006/07 wurden Giovanni Trapattoni und Assistent Lothar Matthäus als Nachfolger von Jara bestellt. Zu Saisonbeginn verpasste der FC Red Bull Salzburg den Einzug in die UEFA Champions League gegen den FC Valencia in der 3. Qualifikationsrunde (0:3 auswärts nach einem 1:0-Heimsieg) und schied in der 1. Runde des UEFA-Cups nach einem 2:2 zu Hause und einer 0:2-Niederlage auswärts gegen die Blackburn Rovers aus. Die restliche Saison verlief für den neuen Klub jedoch günstig, am 28. April 2007 krönte sich der FC Red Bull Salzburg in der 31. Runde mit einem 2:2-Unentschieden gegen Austria Wien vorzeitig zum Meister.


Zu Beginn der Saison 2007/08 gab der FC Red Bull Salzburg am 12. Juni 2007 bekannt, dass man sich wegen unterschiedlicher Auffassungen mit sofortiger Wirkung von Lothar Matthäus trenne. Neuer Assistenztrainer wurde Thorsten Fink. Als Meister starteten die Red Bulls in der Champions-League-Qualifikation, wo sie in der letzten Qualifikationsrunde an Schachtar Donezk mit einem Gesamtergebnis von 2:3 scheiterten. In der ersten UEFA-Cup-Runde scheiterte man gegen AEK Athen mit 0:3 und 1:0. In der Bundesliga konnte sich der FC Red Bull Salzburg nach einer schwachen Hinrunde auf dem 5. Rang letztlich noch als österreichischer Vizemeister die UEFA-Cup-Qualifikation sichern. Die Chance auf mehr vergab der Klub mit einer 0:7-Heimniederlage gegen den späteren Meister Rapid fünf Runden vor Saisonende.


Am 1. Juli 2008 übernahm Co Adriaanse das Traineramt von Giovanni Trapattoni. Nach dem Vizemeistertitel in der Vorsaison mussten die Salzburger, die sich im Sommer mit vielen neuen Spielern verstärkt hatten, in der 1. Runde der UEFA-Cup-Qualifikation gegen Bananz Jerewan antreten. Mit einem 7:0 im Heimspiel konnte die Adriaanse-Elf den bislang höchsten internationalen Sieg in der Vereinsgeschichte einfahren. Nach einem 3:0-Sieg im Rückspiel und der Ausschaltung von Sūduva Marijampolė durch ein 4:1 in Litauen und einem enttäuschenden 0:1 zu Hause stand Red Bull Salzburg wie auch schon in den beiden Jahren zuvor in der 1. Hauptrunde des UEFA-Cups. Dort schied man gegen den FC Sevilla nach zwei 0:2-Niederlagen aus.


In der Herbstsaison 2008 stellte Marc Janko einen neuen Bundesliga-Halbzeitrekord mit 30 Toren auf und holte sich am Ende der Saison mit 39 Toren die Torjägerkrone der Bundesliga. Diese 39 Tore waren gleichzeitig ein neuer Vereinsrekord, den bis dahin Oliver Bierhoff mit 23 Toren in einer Saison gehalten hatte. Am 17. Mai 2009, vorzeitig in der 34. Runde, gewann Salzburg dank einer 0:3-Niederlage des Verfolgers Rapid in Ried zum zweiten Mal in der Ära Red Bull den österreichischen Meistertitel, da man selbst am Tag zuvor den LASK mit 2:1 besiegt hatte und nun uneinholbar vor den Wienern lag. Die Meisterfeier der Bullen fand nach dem letzten Bundesligaspiel der Saison am 31. Mai 2009 am Mozartplatz vor rund 7.000 Fans statt.


Am 21. April 2009 wurde bekanntgegeben, dass Huub Stevens ab 1. Juni 2009 Co Adriaanse als Trainer ersetzen würde. Zusätzlich wurden neun neue Spieler geholt und mit Torhüter Eddie Gustafsson ein neuer Kapitän bestimmt. Außerdem wurde im November 2009 der Deutsche Dietmar Beiersdorfer verpflichtet, der nicht nur Sportdirektor der Salzburger, sondern sportlicher Leiter des gesamten Red-Bull-Fußballprojektes wurde. Der frühere Sportdirektor Heinz Hochhauser wurde Red-Bull-Nachwuchsleiter.




Freundschaftsspiel gegen Bayern München am 10. Juli 2009


Am Anfang der Saison lud man den FC Bayern München zum Abschiedsspiel für Niko Kovač, der für beide Mannschaften zusammen insgesamt fünf Jahre tätig war, in die Red Bull Arena ein. Das Spiel endete vor einer Rekordkulisse von 32.000 Zuschauern 0:0.




Champions-League-Qualifikation 2009/10 gegen Dinamo Zagreb


In der Champions-League-Saison 2009/10 eliminierte man zunächst die Bohemians Dublin und Dinamo Zagreb. Gegner in der letzten Runde war Maccabi Haifa. Gegen die Israelis verloren die Salzburger jedoch zuhause 1:2 und auswärts 0:3, verpassten damit die Qualifikation für die Champions League und mussten in die Europa-League-Gruppenphase umsteigen, wo Salzburg auf den FC Villarreal, Lazio Rom und Lewski Sofia traf. Dort konnte der Verein als einziger in dieser Europa-League-Saison alle sechs Spiele gewinnen und stieg als Gruppensieger in die nächste Runde auf, wo Salzburg gegen Standard Lüttich im Hinspiel auswärts nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 verlor und nach dem 0:0 im Rückspiel ausschied.


In der Meisterschaft 2009/10 hatten die Salzburger nach 30 von 36 Runden bereits acht Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger Rapid Wien. Beim Spiel der 31. Runde gegen den LASK wurde Salzburgs Torwart und Kapitän Eddie Gustafsson durch ein Foul von Lukas Kragl schwer verletzt. Salzburg rutschte nach diesem Vorfall in eine sportliche Krise, die das Rennen um den Meistertitel noch einmal spannend machte. Die Salzburger holten aus den folgenden vier Spielen nur vier Punkte, mit einem Auswärtssieg gegen Sturm Graz im letzten Meisterschaftsspiel konnte der Verein den Titel aber noch verteidigen – einen Punkt vor Austria Wien.


Zu Anfang der nächsten Saison verließen Rekordtorschütze und Publikumsliebling Marc Janko sowie der zweifache Torschützenkönig Alexander Zickler den Klub. Janko wurde für rund 6,5 Millionen Euro an den FC Twente Enschede verkauft, Zickler wechselte zum LASK.




Champions-League-Play-off 2010/11 gegen Hapoel Tel Aviv


In der Champions-League-Spielzeit 2010/11 erreichten die Salzburger nach einem 5:0-Sieg im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde gegen den Färinger Meister HB Tórshavn und einer 0:1-Niederlage im Rückspiel die 3. Qualifikationsrunde, wo sie Omonia Nikosia ausschalteten. In der Play-Off-Runde schied die Mannschaft gegen Hapoel Tel Aviv mit einer 2:3-Niederlage in Salzburg und einem 1:1 im Rückspiel aus. Wie in der vorangegangenen Saison qualifizierte sie sich somit für die Gruppenphase der Europa League, wo man auf Juventus Turin, Manchester City und Lech Posen traf. Mit nur 2 Punkten und einem Torverhältnis von 1:9 belegte die Mannschaft dort den letzten Platz.


Die Herbstsaison 2010/11 verlief enttäuschend. Nach einem mühseligen Start konnte nach der 19. Runde zwar der 3. Platz vier Punkte hinter Winterkönig SV Ried belegt werden, da aber spielerische Glanzlichter fehlten (Tiefpunkt war das Aus im ÖFB-Cup gegen das drittklassige Blau-Weiß Linz), kamen immer weniger Zuschauer zu den Heimspielen. Der Minusrekord in der Ära Red Bull wurde beim letzten Heimspiel der Herbstsaison gegen Sturm Graz mit 5.300 Zuschauern erreicht. Nach weiteren durchschnittlichen Leistungen im Frühjahr und drei Unentschieden in Serie gegen Ried, die Wiener Austria und den LASK trennte sich der Verein am 8. April 2011, neun Runden vor Meisterschaftsende, von Cheftrainer Stevens und Sportdirektor Beiersdorfer. Die Mannschaft stand zu diesem Zeitpunkt fünf Punkte hinter Spitzenreiter Austria Wien auf Platz drei der Tabelle. Als neuer Cheftrainer wurde Ricardo Moniz berufen, der zuvor als Techniktrainer im Verein tätig gewesen war; sein Assistent wurde Niko Kovač, der bisherige Trainer der Juniors. Das neue Gespann führte die Mannschaft nach einem 4:2 in der letzten Runde bei Austria Wien zum Vizemeistertitel.



Mehrere Doublegewinne und anhaltendes Scheitern in der Qualifikation zur Champions League |




Trainerteam von Red Bull Salzburg nach dem Double-Gewinn 2012


Moniz und Kovac erhielten einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag. Heinz Hochhauser wurde wieder zum Sportdirektor berufen und kündigte sogleich einen Umbruch an. In Zukunft sollte mehr auf die eigenen weltweiten Akademiespieler aus Österreich, Ghana und Brasilien gesetzt werden. Weiters wurden die internationalen Ansprüche gesenkt, so war das Erreichen der Champions League kein unbedingtes Ziel mehr, jedoch die Europa League erwünscht. Der Meistertitel sollte aber nach wie vor das Ziel des Vereins sein.







































































Grün: Gewinn der österreichischen Meisterschaft[9]
Saison Platz Tore Punkte Zuschauer-Ø ÖFB-Cup
2010/11 2 53:31 63
011.022

2. Runde
2011/12 1 60:30 68
09.851

Cupsieger
2012/13 2 91:39 77
08.506

Halbfinale
2013/14 1 110:35 80
010.107

Cupsieger
2014/15 1 99:42 73
010.013

Cupsieger
2015/16 1 71:33 74
08.483

Cupsieger
2016/17 1 74:24 81
07.832

Cupsieger

Mit Martin Hinteregger, Daniel Offenbacher, Marco Meilinger und Georg Teigl wurden zum Beginn der Saison 2011/12 erstmals in der Ära Red Bull gleich vier Jugendspieler fix aus der Zweiten Mannschaft hochgezogen. Zudem wurden auch Alex Rafael und Jefferson Cardoso von Red Bull Brasil nach Salzburg geholt, die jedoch im Winter wieder nach Brasilien zurück transferiert wurden. Salzburg startete erfolgreich in die neue Saison und konnte sich zum dritten Mal in Folge für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren. Diese beendete man nach zwei Siegen über Slovan Bratislava, einem Heimerfolg gegen Paris Saint-Germain und einem Punktegewinn auswärts bei Athletic Bilbao auf dem zweiten Tabellenplatz. Ausschlaggebend war hierbei das gewonnene direkte Duell gegen Paris. Somit schafften die Salzburger in der dritten Europa-League-Saison zum zweiten Mal die Qualifikation fürs Sechzehntelfinale, Gegner war Metalist Charkiw. Gegen die Ukrainer gingen die Salzburger mit einem Gesamtscore von 1:8 unter und schieden aus. Das 0:4 aus dem Hinspiel zu Hause bedeutete die höchste Niederlage in einem internationalen Pflichtspiel seit dem Einstieg Red Bulls.


In der heimischen Meisterschaft lief es im Herbst weniger nach Wunsch. Die Herbstmeisterschaft beendete die Mannschaft vier Punkte hinter Leader SV Ried auf dem fünften Platz. Im Frühjahr verlor das Team von Ricardo Moniz nur ein einziges Meisterschaftsspiel – 0:1 zu Hause gegen Mattersburg – und schob sich so an die Tabellenspitze. In der 33. Runde bezwang Salzburg auswärts den letzten ernsthaften Titelkonkurrenten, Rapid, mit 1:0. Mit einem 5:1-Auswärtssieg bei Wiener Neustadt fixierten die Salzburger eine Runde vor Schluss den siebten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Zusätzlich gewann die Mannschaft nach Siegen über die eigenen Juniors und Hartberg sowie einem 3:0-Finalerfolg im Wiener Ernst-Happel-Stadion über Titelverteidiger Ried erstmals den ÖFB-Cup und holte so das erste Double für die Mozartstädter.


Am 12. Juni 2012 trat Moniz überraschend als Cheftrainer zurück. Als Grund nannte er in einem späteren Zeitungsinterview mangelnde Rückendeckung von Seiten des Managements sowie unüberbrückbare Differenzen mit dem Leiter des Trainingszentrums des Vereins, Bernd Pansold.[16] Am 24. Juni gab der Verein bekannt, dass der Deutsche Roger Schmidt die Nachfolge von Moniz antreten würde. Zusätzlich wurden der mehrmalige Aufstiegstrainer Ralf Rangnick als neuer Sportdirektor sowohl in Salzburg als auch in Leipzig und Gérard Houllier als Global Sports Director vorgestellt.[17]


Als Meister war Salzburg für die 2. Qualifikationsrunde der Champions League qualifiziert. Dort wurde ihnen die Halbprofi-Mannschaft des luxemburgischen Meisters F91 Düdelingen zugelost. Nach einem überraschenden 0:1 auswärts konnten die Bullen das Ausscheiden zu Hause nicht mehr verhindern, auch wenn sie das Rückspiel nach einem 0:1- bzw. 2:3-Rückstand noch zu einem 4:3-Sieg drehen konnten. Aufgrund der Auswärtstorregel kamen die Luxemburger, die im weiteren Qualifikationsverlauf alle Spiele verloren, eine Runde weiter. Neben der Blamage der Nationalmannschaft gegen die Färöer von 1990 gilt dieses Ausscheiden als eine der bittersten Niederlagen der österreichischen Fußballgeschichte.[18][19]


Die österreichische Presse ging mit den Salzburgern hart ins Gericht und schrieb etwa von einem erbärmlichen Sieg im Rückspiel, einer Bruchlandung, einem Gipfel der Peinlichkeit sowie einer der größten Blamagen im österreichischen Fußball.[20] Als Reaktion auf dieses Debakel und die durchwachsenen Leistungen in der heimischen Meisterschaft wurden vom neuen Sportdirektor sieben neue (hauptsächlich junge) Spieler um eine kolportierte Gesamtsumme von etwa 17 Millionen Euro verpflichtet. Dies wäre ein neuer Rekordwert im österreichischen Fußball.[21] Gleichzeitig verließ Jakob Jantscher, der in der Vorsaison Torschützenkönig war und zum besten Spieler gewählt wurde, den Verein Richtung Moskau.[22]


In der Herbstmeisterschaft konnten die meisten Punkte seit 2005 eingefahren werden, in der Tabelle reichte es jedoch nur zu Platz 2 hinter FK Austria Wien. Im ÖFB-Cup erreichte die Mannschaft das Halbfinale, erlebte dort aber die zweite große Blamage dieser Saison, als der Titelverteidiger gegen den Regionalligisten und Kooperationspartner FC Pasching zuhause mit 1:2 verlor und ausschied. Nach 36 Runden der Meisterschaft belegte man den zweiten Platz und nahm somit an der Champions-League-Qualifikation der nächsten Saison teil. Mit 91 geschossenen Toren wurde trotz Vizemeisterschaft ein damaliger vereinsinterner Torrekord erreicht, ebenso mit den 77 erreichten Punkten.


Auf internationaler Ebene reichte es in der Saison 2013/14 ein weiteres Mal nicht zum Einzug in die Champions League. In der 3. Qualifikationsrunde unterlagen die Salzburger nach einem 1:1 im Hinspiel Fenerbahçe Istanbul; das Rückspiel in der Türkei wurde mit 1:3 verloren. Damit schaffte Red Bull Salzburg auch im sechsten Versuch nicht den Einzug in die Königsklasse, erreichte aber nach zwei Siegen im Play-off gegen Žalgiris Vilnius die Europa-League-Gruppenphase. Dort gewannen die Salzburger gegen Standard Lüttich, Esbjerg fB und IF Elfsborg, wie schon vier Jahre zuvor, alle sechs Spiele. Im dritten Sechzehntelfinale gelang Red Bull Salzburg gegen Ajax Amsterdam erstmals das Weiterkommen. Das Hinspiel auswärts gewann der Klub mit 3:0, das Rückspiel daheim mit 3:1. Im Achtelfinale, das von der Vereinsführung (trotz des früheren UEFA-Pokalfinals) zum „größten Tag der Vereinsgeschichte“ ausgerufen wurde, schied man gegen den FC Basel nach 0:0 im Hinspiel im St. Jakob-Park in Basel und einem 1:2 trotz drückender Dominanz im Rückspiel daheim aus. Trotzdem wurde Jonatan Soriano mit acht Treffern Torschützenkönig der Europa League.


In der österreichischen Bundesliga stellten die Bullen mit 33 Spielen ohne Niederlage einen neuen Rekord auf, verloren nach fast einem Jahr ohne Niederlage erst wieder im November 2013 bei der Admira. Bereits am 28. Spieltag sicherten sich die Salzburger den Gewinn ihrer achten Meisterschaft, womit der Rekord von Sturm Graz aus der Saison 1997/98 für die am frühesten entschiedene Meisterschaft nach dem Dreipunkteregel-System unterboten wurde.[23] Am Ende der Saison hatte die Mannschaft 110 Tore erzielt und damit den bisherigen Bundesligarekord des SK Rapid überboten. Mit dem ehemaligen Vereinsrekord von 80 Punkten wurde der Rekord des FK Austria Wien aus der Vorsaison jedoch nicht übertroffen.[24] Im Finale des ÖFB-Cup am 18. Mai 2014 gelang durch einen 4:2-Sieg gegen SKN St. Pölten das zweite Double der Vereinsgeschichte.


Danach verließ Schmidt den Verein und wechselte zu Bayer 04 Leverkusen in die deutsche Bundesliga. Im Mai 2014 wurde Adi Hütter als neuer Trainer vorgestellt. Er war der Wunschtrainer des Sportdirektors Rangnick, da er seiner Meinung nach die bisherige Spielphilosophie weiter entwickeln würde. Der siebte Anlauf zur Champions-League-Gruppenphase wurde gegen FK Qarabağ Ağdam unternommen. Das Hinspiel endete trotz großer Erwartungen mit einer 1:2-Niederlage. Im Rückspiel gewannen die Bullen mit 2:0 dank eines Hinteregger-Doppelpacks. Im Play-Off gegen den schwedischen Meister Malmö FF gewann man zuhause mit 2:1, wobei der Ehrentreffer des Klubs aus der südschwedischen Region Schonen durch Emil Forsberg in der Nachspielzeit die Ausgangsposition verschlechterte. Das Rückspiel im Swedbank Stadion in Malmö wurde mit 0:3 verloren, und erneut mussten die Bullen mit der Europa League vorlieb nehmen. In Gruppe D wurden dem Verein Celtic Glasgow, Dinamo Zagreb und Astra Giurgiu zugelost. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden wurde die Gruppe vor Glasgow gewonnen. Im Sechzehntelfinale unterlag man dem Gegner FC Villarreal sowohl im Hinspiel (1:2) als auch im Rückspiel (1:3) und schied damit aus.


Die Ligasaison verlief auch unter Trainer Adi Hütter wieder erfolgreich. In der 35. Runde konnte der Meisterteller beim Heimspiel gegen den Wolfsberger AC entgegengenommen werden. Insgesamt waren die Salzburger nur in vier Runden nicht an der Tabellenspitze zu finden. Jonatan Soriano wurde zum besten Spieler der Liga gewählt.[25] Ihm gelang es zum zweiten Mal hintereinander, mehr als 30 Tore in einer Saison zu schießen. Gemeinsam mit Marcel Sabitzer führte er auch die Scorerliste an, wobei beide je 13 Vorlagen zu verzeichnen hatten.[26] Neben dem Gewinn der Meisterschaft wurde auch wieder das Cupfinale erreicht. Durch einen 2:0-Sieg nach Verlängerung gegen Austria Wien sicherten die Bullen sich im zweiten Jahr hintereinander das dritte Double. Mit Rapid Wien am Beginn der 1920er Jahre und Austria Wien im Jahr 1963 war dies nur zwei anderen Mannschaften gelungen.


Trotz des Erfolges lösten der Verein und Hütter den Vertrag im Juni 2015 auf. Grund dafür war, dass Hütter die vom Verein vorgegebene Philosophie des verstärkten Einsatzes von jungen Spielern nicht weiter mitgehen wollte.[27] Wie schon im Jänner angekündigt verließ auch Ralf Rangnick den Verein, um sich seiner Position bei RB Leipzig besser widmen zu können, wo er darüber hinaus auch Trainer wurde. Seine Aufgaben übernahmen der neue Sportliche Leiter[28] und bisherige Sportkoordinator Christoph Freund, der seit 2006 im Verein ist, und Geschäftsführer Jochen Sauer, der 2012 aus Deutschland kam.[29]



Nach Verhandlungen mit dem Spanier Óscar García, die zu keiner Unterschrift führten, wurde am 22. Juni 2015 vom Verein verlautbart, dass Peter Zeidler, bisher Trainer des Salzburger Farmteams FC Liefering und ein früherer Weggefährte des scheidenden Sportdirektors Rangnick, neuer Trainer bei Red Bull Salzburg wird.


Nachdem Red Bull Salzburg in der heimischen Liga überraschend mit zwei Niederlagen gestartet war, scheiterte man auch im achten Versuch in der Qualifikation zur UEFA Champions League. In der dritten Qualifikationsrunde bezwang das Team im Hinspiel zwar Malmö FF mit 2:0, unterlag im Rückspiel jedoch wie im Vorjahr auswärts 0:3 und schied somit aus. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wurde diesmal aber auch die Europa League verfehlt. Als Verlierer der Champions League in die Play-Off-Runde der Europa League eingestiegen, scheiterte die Mannschaft nach einem 2:2-Gesamtscore im Elfmeterschießen an Dinamo Minsk.


Nach einer Herbstsaison mit Höhen und Tiefen gab der Verein am 3. Dezember überraschend die Trennung von Trainer Peter Zeidler bekannt. Für die letzten zwei Spiele im Jahr 2015 wurde der Trainer des FC Lieferings, Thomas Letsch, als Interimstrainer bestellt.[30] Mit Beginn der Frühjahrsmeisterschaft wurde doch der Spanier Óscar García neuer Trainer beim FC Red Bull Salzburg. Unter seiner Leitung wurde eine gute Frühjahrssaison gespielt und zum dritten Mal in Folge der Meistertitel erreicht. In der Abschlusstabelle erreichte man neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten, Rapid Wien.[31] Im letzten Heimspiel der Saison wurden neben dem Meisterteller auch die Auszeichnungen für Naby Keita als besten Spieler und Alexander Walke als besten Tormann der Saison überreicht. Zudem konnte man als erster Verein in Österreich das Double zum dritten Mal in Serie durch einen ungefährdeten 5:0 Sieg gegen Admira Wacker im Cupfinale erringen.




Salzburger Fans fordern den Meisterstern


Da der erneute Meistertitel die insgesamt zehnte Meisterschaft bedeutete (7 FC Red Bull Salzburg, 3 SV Austria Salzburg), wäre der Verein berechtigt gewesen, einen Stern auf dem Trikot zu tragen. In Absprache mit Sponsoren und Partnern verzichtete der Verein darauf. Die aktive Fanszene reagierte darauf mit Unverständnis. In den letzten beiden Spielen wurde ein Stimmungsboykott ausgerufen, was beim letzten Heimspiel von Teilen der Zuschauer mit einem Pfeifkonzert quittiert wurde. Auch Ehrenpräsident Rudi Quehenberger sprach sich für den Meisterstern aus und zeigte sich von der Erklärung des Vereins, dass „man sich nicht mit fremden Federn schmücken wolle“, irritiert.[32]


Im August 2016 scheiterte Salzburg auch im neunten Versuch in der Red-Bull-Ära an der Qualifikation zur UEFA Champions League: In der Play-off-Runde schied der Verein mit 1:1 und 1:2 in der Verlängerung gegen Dinamo Zagreb aus. Kritik übte der Salzburg-Coach Óscar García, nachdem zahlreiche Spieler, darunter Keita, Bernardo und Schmitz, den Verein zum ebenfalls von Red Bull finanzierten Partnerverein RB Leipzig verlassen hatten und er das Selbstverständnis der Salzburger hin zum Ausbildungsverein verändert sah.[33]


Die Meisterschaft begann wieder mit einer Niederlage (1:3 bei Sturm Graz), erst in der dritten Runde konnte der erste Sieg gefeiert werden. Am Ende der Hinrunde stand Salzburg auf dem dritten Platz. Durch eine neue Bundesliga-Bestmarke von 47 Punkten in der Rückrunde und den wenigsten Gegentoren (24) seit dem Red-Bull-Einstieg gelang eine Aufholjagd, die einen neuen Klubrekord von 81 Punkten und mit 18 Zählern Abstand (Ligarekord mit 19 Punkten Abstand ex aequo durch Sturm Graz 1998 und Red Bull Salzburg 2007) auf den Vizemeister, Austria Wien, die souveräne abermalige Titelverteidigung bedeutete.[34] Zudem stellte man mit der vierten errungenen Meisterschaft en suite den bisherigen Rekord von Austria Wien (1978–1981) ein. Die einzige Niederlage der Rückrunde setzte es erst am 6. Mai 2017 mit 1:2 beim SV Mattersburg. Doch schon in der darauffolgenden 33. Runde konnte man im Heimspiel gegen den SK Rapid Wien die Titelmission ein 11. Mal erfüllen.[35] Óscar García gelang es nach Otto Baric als bislang zweitem Trainer in Salzburg und als erstem Coach seit Kurt Jara mit dem FC Tirol im Jahre 2001, den Titel in der österreichischen Bundesliga zu verteidigen. Der spanische Trainer hat zudem mit dem 2:0-Auswärtserfolg am 15. April 2017 in Wolfsberg gegen den WAC die 100 Punktemarke in lediglich 45 Bundesligaspielen erreicht und konnte die Ligabestmarke von Ex-Trainer Roger Schmidt noch um zwei Spiele unterbieten.[36] Nachdem der Kapitän und mehrfache Torschützenkönig Jonatan Soriano den Verein im Februar 2017 Richtung China verlassen hatte, wurde festgelegt, dass seine Trikotnummer 26 nicht mehr vergeben wird.[37]


Nach dem neuerlichen Doublesieg durch einen 2:1 Sieg gegen Rapid wurde bekannt, dass Óscar Garcia den Verein verlassen und zum AS St. Étienne in die französische Ligue 1 wechseln würde.[38]



Die Ära Marco Rose |































Grün: Gewinn der österreichischen Meisterschaft[9]
Saison Platz Tore Punkte Zuschauer-Ø ÖFB-Cup
2017/18 1 81:29 83
07.537

Finale

2018/19




Bewerb läuft



Teamphoto gegen Real Sociedad




Euroleague 2018/19 Gruppenphase RB Leipzig – FC Salzburg


Nach dem Abgang von Óscar Garcia wurde Marco Rose als Nachfolger verpflichtet. Rose hatte vorher die U19-Mannschaft des Vereins trainiert, die in der Spielzeit 2016/17 die UEFA Youth League gewinnen konnte. Wie alle Trainer vor ihm scheiterte er mit dem Verein an der Qualifikation für die UEFA Champions League. In der 3. Runde scheiterte das Team mit einem Gesamtscore von 1:1 aufgrund der Auswärtstorregel an NK Rijeka. Mit dem Scheitern wechselte Salzburg in die Qualifikation für die UEFA Europa League. Im Play off wurde FC Viitorul Constanța aus Rumänien mit einem Score von 7:1 geschlagen. In der Gruppenphase erhielten die Salzburger Olympique Marseille aus Frankreich, Konyaspor aus der Türkei und Vitória Guimarães aus Portugal zugelost.


Die Gruppenphase konnte erfolgreich beendet werden. Ohne Niederlage (3 Siege und 3 Unentschieden) wurde man Gruppensieger. Im Sechzehntelfinale traf man auf die spanische Erstligamannschaft Real Sociedad San Sebastián, die man mit einem Gesamtscore von 4:3 besiegen konnte. Im Achtelfinale wurde der deutsche Spitzenklub Borussia Dortmund den Mozartstädtern zugelost. Auch hier setzte sich Salzburg mit einem 2:1-Sieg in Dortmund und einem 0:0 im Rückspiel durch.


Im Viertelfinale wurden sie dem italienischen Club Lazio Rom zugelost, das Hinspiel in Rom fand am 5. April 2018 statt, dort gewannen die Römer mit 4:2. Im Rückspiel am 12. April 2018 konnte sich Salzburg im heimischen Stadion mit 4:1 durchsetzen, nachdem Lazio zuerst durch Ciro Immobile in Führung gegangen war, jedoch nach nur einer Minute von Munas Dabbur ausgeglichen wurde. Die Entscheidung des Spiels fiel zwischen der 72. und der 76. Minute, als Amadou Haidara, Hee-Chan Hwang und Stefan Lainer innerhalb von 4 Minuten und 7 Sekunden dreimal zum Endstand trafen. Dies wurde ein neuer Europa League-Rekord. In der Auslosung für das Halbfinale bekamen sie Olympique Marseille als Gegner. In Frankreich unterlagen die die Salzburger mit 0:2. Das Heimspiel gewannen die Salzburger zwar mit 2:1 nach Verlängerung, schieden aber mit einem Gesamtscore von 2:3 aus. Der Treffer der Franzosen zum 2:1 fiel nach einem Eckball in der 116. Minute, was aber eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters darstellte.


In der Meisterschaft 2017/18 wurde zwar weder der Herbstmeistertitel noch der inoffizielle Titels eines Winterkönigs erreicht, doch mit dem Beginn der Frühjahrsmeisterschaft fand Salzburg wieder den Weg an die Tabellenspitze. Nach vier gespielten Runden im Frühjahr konnte der Rückstand von einem Punkt am Ende der Herbstsaison auf einen Vorsprung von 7 Punkten ausgebaut werden. Am Ende konnten die Salzburger den fünften Meistertitel hintereinander feiern. Die Zahl von 83 erreichten Punkten stellt einen neuen Rekord in der Dreipunkteära dar.


Im ÖFB-Cup erreichte die Mannschaft um Marco Rose das Finale, in der sie sich jedoch in der Nachspielzeit gegen Heiko Vogel und sein Team den SK Sturm Graz 0:1 geschlagen geben musste.


In der Championsleague-Qualifikation 2018/19 besiegte Salzburg in der 3. Runde den mazedonischen Verein KF Shkendija Tetovo mit insgesamt 4:0. Im Play-Off scheiterten die Salzburger am Serbischen Meister Roter Stern Belgrad aufgrund der Auswärtstorregel nach einem 0:0 in Belgrad und einem 2:2 zu Hause, womit Salzburg das elfte Jahr in Folge die Championsleague-Qualifikation nicht erfolgreich abschließen konnte.


Mit dem Erreichen des Play-offs war es allerdings abermals möglich, in die Europaleague-Gruppenphase umzusteigen. Dort wurden ihnen Rosenborg Trondheim, Celtic Glasgow und RasenBallsport Leipzig zugelost. Besonders die Spiele gegen Leipzig standen in der Kritik der Fußballöffentlichkeit, da beide Vereine von Red Bull gesponsert werden. Am 20. September 2018 kam es in Leipzig zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in einem Bewerbsspiel. Das Spiel endete mit einem 3:2-Auswärtssieg der Salzburger.


In die Meisterschaft 2018/19 wurde das Ligaformat geändert. Es spielen nun 12 Mannschaften in der Bundesliga. Nach einem Grunddurchgang mit 22 Spielen wird die Tabelle in eine Meistergruppe (Platz 1 bis 6) und eine Qualifikationsrunde geteilt. Nach dem Grunddurchgang werden die erreichten Punkte halbiert, um die Spannung zu steigern.[39]


Der FC Red Bull Salzburg startete mit 10 Siegen in den ersten zehn Spielen. Damit wurde der Startrekord des SK Rapid Wien aus der Saison 1988/89 übertroffen. [40] Erst in der 11. Runde gelang es dem FC Wacker Innsbruck ein Unentschieden zu erreichen.



Namensänderungen und Fusionen |



  • 1933 bis 1946 SV Austria Salzburg

  • 1946 bis 1950 TSV Austria Salzburg – Fusion mit dem ATSV Salzburg

  • 1950 bis 1973 SV Austria Salzburg

  • 1973 bis 1976 SV Gerngroß A. Salzburg

  • 1976 bis 1978 SV Sparkasse Austria Salzburg

  • 1978 bis 1997 SV Casino Salzburg

  • 1997 bis 2005 SV Wüstenrot Salzburg

  • Seit 2005 FC Red Bull Salzburg


Wiewohl seit über 25 Jahren der Namensbestandteil „Austria“ nicht mehr im offiziellen Vereinsnamen aufschien, wurde er bis 2005 nicht nur von der Anhängerschaft des Vereins (über Chöre und Spruchbänder), sondern auch von den Medien und auch vom Klub selbst (auf der Website und vom Stadionsprecher) weiter kommuniziert. Toni Pichler – über Jahre Manager und damals kurzzeitig sogar oberster Funktionär des Vereins – schilderte im Jahr 2000 diese Situation folgendermaßen: „Der Markenartikel Austria Salzburg sollte in den nächsten Jahren viel stärker in den Vordergrund rücken, das ist ja die Identifikation für die Fans“ und „Allerdings haben wir unserem treuen Partner Wüstenrot dieses Namens-Privileg nicht entzogen. Austria Salzburg wird durch abgesprochene Maßnahmen in Zukunft mittransportiert.“


In der Geschichte des selbst aus einem Zusammenschluss zweier Vereine hervorgegangen Klubs kam es zu mehreren Kooperationen und Fusionen mit anderen Vereinen. Als 1934 der VAFÖ und die Arbeitervereine verboten wurden, spielten die Fußballer des SK Vorwärts Maxglan als Reservemannschaft „Sektion Maxglan“ bis 1936 bei der noch jungen Austria. Auch die Fußballer des Firmenklubs SK Oberascher spielten zu dieser Zeit als Reservemannschaft des Vereines. 1943 und 1944 wurde kriegsbedingt mit dem Salzburger AK 1914 und dem Salzburger SK 1919 eine gemeinsame Kampfmannschaft gestellt, die als FG Salzburg antrat. Im Herbst 1948 kam es aufgrund keimenden Großklubdenkens in Funktionärskreisen zu einer Fusion mit dem Turnverein ATSV Salzburg-Stadt, der selbst keine Fußballsektion hatte. Diese Fusion wurde allerdings im Sommer 1950 wieder aufgelöst. Fusionsgedanken kamen erst wieder in den sportlich und finanziell mageren Jahren ab Mitte der achtziger Jahre auf. Die Projekte der damaligen Klubführung rund um Rudolf Quehenberger scheiterten schon an der Ablehnung der gewünschten Partner (1986 Casino-SAK mit dem SAK 1914; 1989 FC Austria Taxham beziehungsweise 1991 FC Casino Salzburg mit dem FC Salzburg). 1996 fusionierte der mittlerweile in die roten Zahlen gekommene damalige Westligist „FC Salzburg“ schließlich mit den SV Austria Salzburg Amateuren – rein vereinsrechtlich war die Reservemannschaft der Austria ein selbständiger Verein. Die „Amateure“ erhielten dadurch einen eigenen Platz zur Verfügung. Für die Fußballer des FC Salzburg – vor allem deren Nachwuchsspieler – wurde daraufhin als Auffangverein der ASV Taxham gegründet.


Durch den Einstieg Red Bulls 2005 wurde der Verein in FC Red Bull Salzburg umbenannt. Neben den Vereinsfarben verschwand auch der seit 1978 nicht mehr offiziell geführte Name „Austria“. International tritt der Verein nunmehr als FC Salzburg auf, da die UEFA Sponsorenbezeichnungen in Vereinsnamen verbietet.




Spielstätten |




Luftaufnahme des Stadion Wals-Siezenheim




Die Red Bull Arena zur Europameisterschaft 2008


Nach der Fusion der beiden Salzburger Vereine FC Rapid und FC Hertha wurde bis 1944, während des Krieges wurde der Platz von Bomben zerstört, auf dem Sportplatz des FC Rapid gespielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog der Verein nach Parsch in den Volksgarten auf den ATSV Platz, ehe man 1947 auf den Austria Sportplatz Lehen zog. Dieser Sportplatz wurde in unmittelbarer Nähe zum alten FC Rapid Platz in Lehen erbaut. Als 1969 die Bauarbeiten für das Lehener Stadion begannen, wich man bis zur Eröffnung im Jahr 1971 auf den ASV-Platz in Itzling aus. Nach 32 Jahren, 586 Erstligaspielen (295 Siege, 154 Unentschieden, 137 Niederlagen) und einem Zuschauerschnitt von 7.428 pro Spiel, zog man im März 2003 nach Wals-Siezenheim in das EM-Stadion Salzburg.


Für viele internationale Heimspiele wich man zwischen 1991 und 2004 auf das Wiener Ernst-Happel-Stadion und auf die Linzer Gugl aus, da das Lehener Stadion für internationale Spiele nur auf 5.300 Zuschauer zugelassen war und der Kunstrasen im EM-Stadion Salzburg nicht von der UEFA genehmigt wurde. Heimspiele im Intertoto-Cup wurden auch in kleineren Orten wie Trimmelkam, Altheim oder Seekirchen absolviert.



  • Alter Austria Platz Lehen (FC Rapid Platz, 1933–1944)

  • Sportanlage Franz-Josefs-Park (ATSV Platz, 1945–1946)

  • Austria Sportplatz Lehen (Lehener G’stättn oder Alt-Lehen, 1947–1969)

  • Sportstadion Itzling (ASV-Platz, 1969–1971)


  • Lehener Stadion (1971–2003, abgerissen Jänner 2006)


  • Red Bull Arena (EM-Stadion Salzburg oder Stadion Wals-Siezenheim, seit März 2003)



Vereinsstruktur |




Sportdirektor Christoph Freund



Vorstand |




  • OsterreichÖsterreich Harald Lürzer (Vorsitzender)


  • OsterreichÖsterreich Franz Rauch


  • OsterreichÖsterreich Herbert Resch



Ehrenpräsident |



  • OsterreichÖsterreich Rudolf Quehenberger


Geschäftsstelle |































Name Funktion

OsterreichÖsterreich Stephan Reiter
Geschäftsführer

OsterreichÖsterreich Christoph Freund
Sportdirektor

DeutschlandDeutschland Mark Lang
Teammanager

OsterreichÖsterreich Martin Hohenwarter
Stadionmanagement

OsterreichÖsterreich Christian Kircher
Medienmanager

DeutschlandDeutschland Alexander Zickler
Trainer Nachwuchs Akademie


Erste Mannschaft |




Trainerstab |


Stand: 22. Juni 2017[41]



























































Funktion
Name
Geburtsdatum
Nationalität
beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Marco Rose 11.09.1976
DeutschlandDeutschland
06/2017 AKA Salzburg
Co-Trainer Alexander Zickler 28.02.1974
DeutschlandDeutschland
06/2017
FC Liefering
Co-Trainer René Aufhauser 21.06.1976
OsterreichÖsterreich
01/2016
FC Liefering
Co-Trainer Rene Maric 04.09.1992
OsterreichÖsterreich
06/2017 AKA Salzburg
Torwart-Trainer Herbert Ilsanker 24.05.1967
OsterreichÖsterreich
07/2006
1. FSV Mainz 05
Athletiktrainer Patrick Eibenberger 04.06.1987
OsterreichÖsterreich
06/2017 AKA Salzburg



Kapitän Andreas Ulmer




Alexander Walke




Takumi Minamino



Kader der Saison 2018/19 |















































































































































































































































Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor

01

OsterreichÖsterreich
Cican Stankovic 4. November 1992 2015 2020
23
SchweizSchweiz

Philipp KöhnFCL
2. April 1998 2018 2022
31
BrasilienBrasilien
Carlos Miguel Coronel 29. Dezember 1996 2017 2021
33
DeutschlandDeutschland
Alexander Walke 6. Juni 1983 2010 2019
Abwehr

03

SchweizSchweiz

Jasper van der WerffFCL
9. Dezember 1998 2018 2022

06

KamerunKamerun
Jérôme Onguéné 22. Dezember 1997 2017 2022
15
BrasilienBrasilien
André Ramalho 16. Februar 1992 2018 2022
17
OsterreichÖsterreich
Andreas Ulmer 30. Oktober 1985 2009 2020
22
OsterreichÖsterreich
Stefan Lainer 27. August 1992 2015 2022
25
OsterreichÖsterreich
Patrick Farkas 9. September 1992 2017 2020
29
DeutschlandDeutschland

Kilian LudewigFCL
5. März 2000 2018 2022
34
KroatienKroatien
Marin Pongračić 11. September 1997 2017 2022
55
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
Darko Todorović 5. Mai 1997 2018 2023
Mittelfeld

04

MaliMali
Amadou Haidara 31. Jänner 1998 2017 2021

07

DeutschlandDeutschland
Reinhold Yabo 10. Februar 1992 2015 2019

08

MaliMali
Diadié Samassékou 11. Jänner 1996 2016 2021
14
UngarnUngarn

Dominik SzoboszlaiFCL
25. Oktober 2000 2018 2021
16
OsterreichÖsterreich
Zlatko Junuzović 26. September 1987 2018 2021
24
OsterreichÖsterreich
Christoph Leitgeb 14. April 1985 2007 2019
28
OsterreichÖsterreich

Romano SchmidFCL
27. Jänner 2000 2017 2020
42
OsterreichÖsterreich
Xaver Schlager 28. September 1997 2016 2021
45
SambiaSambia
Enock Mwepu 1. Jänner 1998 2017 2022
Sturm

09

IsraelIsrael
Munas Dabbur 14. Mai 1992 2016 2021
11
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
Smail Prevljak 10. Mai 1995 2014 2022
13
OsterreichÖsterreich
Hannes Wolf 16. April 1999 2016 2020
18
JapanJapan
Takumi Minamino 16. Jänner 1995 2015 2021
20
SambiaSambia
Patson Daka 9. Oktober 1998 2017 2022
21
NorwegenNorwegen
Fredrik Gulbrandsen 10. September 1992 2016 2019




FCL Auch im Kader des FC Liefering



Transfers 2018/19 |



































































































































Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode

OsterreichÖsterreich
Zlatko Junuzović Werder Bremen
Sommer 2018

SchweizSchweiz
Philipp Köhn
RB Leipzig

DeutschlandDeutschland
Kilian Ludewig RB Leipzig

JapanJapan
Masaya Okugawa
SV Mattersburgw.a.

KamerunKamerun
Jérôme Onguéné
VfB Stuttgart

Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
Smail Prevljak
SV Mattersburgw.a.

Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
Darko Todorović
FK Sloboda Tuzla

SchweizSchweiz
Jasper van der Werff
FC St. Gallen

Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode

GhanaGhana
Majeed Ashimeru
FC St. Gallena.

Sommer 2018

GhanaGhana
David Atanga
SpVgg Greuther Fürtha.

KosovoKosovo
Mërgim Berisha
1. FC Magdeburga.

KosovoKosovo
Valon Berisha
Lazio Rom

KroatienKroatien
Duje Ćaleta-Car
Olympique Marseille

MaliMali
Youba Diarra
TSV Hartberga.

OsterreichÖsterreich
Marco Djuricin
Grasshopper Club Zürich

OsterreichÖsterreich
Mathias Honsak
Holstein Kiela.

Korea SudSüdkorea
Hee-Chan Hwang
Hamburger SVa.

BrasilienBrasilien
Igor
FK Austria Wiena.

OsterreichÖsterreich
Luca Meisl
SKN St. Pöltena.

SchweizSchweiz
Dimitri Oberlin
FC Basel

JapanJapan
Masaya Okugawa
Holstein Kiela.

OsterreichÖsterreich
Stefan Stangl vereinslos





a. ausgeliehen


w.a. war ausgeliehen



Erfolge und Statistiken |




Bereits zwölf Mal durfte Salzburg über den Österreichischen Meistertitel jubeln.



International |




  • UEFA Champions League
    • Teilnahme an der Gruppenphase (1): 1994



  • UEFA-Cup / UEFA Europa League

    • Finalist (1): 1994

    • Halbfinalist (1): 2018

    • Achtelfinalist (1): 2014

    • Sechzehntelfinalist (5): 1976, 2010, 2012, 2015, 2019

    • Teilnahme an der Gruppenphase (8): 2009, 2010, 2011, 2013, 2014, 2016, 2017, 2018




  • Intertoto-Cup
    • Sieger (3): 1970, 1971, 1991



  • Mitropa-Cup
    • Finalist (1): 1971



Siehe auch die Europapokalstatistik.



FC Salzburg (U19) |



  • UEFA Youth League
    • Sieger (1): 2017



National |




  • Österreichische Meisterschaft

    • Meister (12): 1994, 1995, 1997, 2007, 2009, 2010, 2012, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018

    • Vizemeister (7): 1971, 1992, 1993, 2006, 2008, 2011, 2013




  • ÖFB-Cup

    • Sieger (5): 2012, 2014, 2015, 2016, 2017

    • Finalist (5): 1974, 1980, 1981, 2000, 2018




  • Österreichischer Supercup
    • Sieger (3): 1994, 1995, 1997


  • Sonstiges

    • Sieger des Wiener Stadthallenturniers (1): 1970


    • ÖFB-Hallen-Cup-Sieger (1): 1999



  • Auszeichnungen


    • Österreichs Mannschaft des Jahres (2): 1994, 2018


    • VdF-Mannschaft des Jahres (Bruno) (4): 1997, 2009, 2010, 2014





Regional |



  • Salzburger Landespokal

    • Sieger (2): 1937, 1959

    • Finalist (2): 1934, 1946




Torschützen |



Torschützenkönige |


UEFA Europa League




  • 2013/14: SpanienSpanien Jonatan Soriano, 8 Tore


  • 2014/15: BrasilienBrasilien Alan, 8 Tore


Bundesliga




  • 1993/94: KroatienKroatien Nikola Jurčević und OsterreichÖsterreich Heimo Pfeifenberger, je 14 Tore


  • 1998/99: OsterreichÖsterreich Eduard Glieder, 22 Tore


  • 2006/07: DeutschlandDeutschland Alexander Zickler, 22 Tore


  • 2007/08: DeutschlandDeutschland Alexander Zickler, 16 Tore


  • 2008/09: OsterreichÖsterreich Marc Janko, 39 Tore


  • 2011/12: OsterreichÖsterreich Jakob Jantscher und OsterreichÖsterreich Stefan Maierhofer, je 14 Tore


  • 2013/14: SpanienSpanien Jonatan Soriano, 31 Tore


  • 2014/15: SpanienSpanien Jonatan Soriano, 31 Tore


  • 2015/16: SpanienSpanien Jonatan Soriano, 21 Tore


  • 2017/18: IsraelIsrael Munas Dabbur, 22 Tore


ÖFB-Cup




  • 1996/97: SlowakeiSlowakei Tibor Jančula, 5 Tore


  • 1998/99: OsterreichÖsterreich Eduard Glieder, 3 Tore


  • 2006/07: OsterreichÖsterreich David Witteveen, 6 Tore (für FC Red Bull Salzburg II)


  • 2009/10: SerbienSerbien Đorđe Rakić, 4 Tore


  • 2013/14: BrasilienBrasilien Alan, 6 Tore


  • 2014/15: BrasilienBrasilien Alan, OsterreichÖsterreich Marcel Sabitzer und SpanienSpanien Jonatan Soriano, je 7 Tore


  • 2015/16: SpanienSpanien Jonatan Soriano, 10 Tore



Beste Torschützen nach Saison seit 2005 |








Jonatan Soriano erziele 2013/14 in allen Bewerben 48 Tore





Bisher unerreicht: Marc Jankos 39 Tore der Saison 2008/09





































































































































Beste Torschützen nach Saison seit 2005
Saison Name BL Cup EC Gesamt Zusatzinformation
2005/06
OsterreichÖsterreich Marc Janko
11 0 0 11
2006/07
DeutschlandDeutschland Alexander Zickler
22 2 2 26 Torschützenkönig BL
2007/08
DeutschlandDeutschland Alexander Zickler
16 0 1 17 Torschützenkönig BL
2008/09
OsterreichÖsterreich Marc Janko
39 1 2 42 Torschützenkönig BL
2009/10
OsterreichÖsterreich Marc Janko
18 0 4 22
2010/11
OsterreichÖsterreich Roman Wallner
18 2 2 22
2011/12
OsterreichÖsterreich Jakob Jantscher
14 1 3 18 Torschützenkönig BL
2012/13
SpanienSpanien Jonatan Soriano
26 3 0 29
2013/14
SpanienSpanien Jonatan Soriano
31 5 12 48 Torschützenkönig EL, Torschützenkönig BL
2014/15
SpanienSpanien Jonatan Soriano
31 7 8 46 Torschützenkönig BL, Torschützenkönig Cup
2015/16
SpanienSpanien Jonatan Soriano
21 10 1 32 Torschützenkönig BL, Torschützenkönig Cup
2016/17
Korea SudSüdkorea Hwang Hee-chan
12 2 2 16
2017/18
IsraelIsrael Munas Dabbur
22 0 7 29 Torschützenkönig BL

(Stand: nach der Saison 2015/16; BL=Bundesliga, Cup=ÖFB-Cup, EC=Champions League/Europa League Quali & Bewerb)



Statistiken und Rekorde |



Spieler mit den meisten Toren |










































































































#
Name
Liga
Europa
Pokal
Sonstige
Gesamt
1

Jonathan Soriano
120
25
27
0
172
2

Alan
59
19
15
0
93
3

Heimo Pfeifenberger
75
4
4
2
85
4

Marc Janko
75
5
1
2
83
5

Eduard Glieder
50
3
7
5
65
6

Alexander Zickler
56
5
2
2
65
7

Hans-Gerd Schildt
55
0
0
2
57
8

Heiko Laessig
43
0
7
4
54
9

Munas Dabbur
32
17
7
0
53
10

Nikola Jurcevic
46
2
1
3
52

(Stand: 23. November 2018; Liga=Bundesliga, Pokal=ÖFB-Cup, Europa=Champions League/Europa League/UEFA-Cup Quali & Bewerb)



Spieler mit den meisten Einsätzen |










































































































#
Name
Liga
Europa
Pokal
Sonstige
Gesamt
1

Thomas Winklhofer
370
18
23
20
431
2

Andreas Ulmer
251
84
32
0
367
3

Hermann Stadler
322
18
1
19
360
4

Leo Lainer
280
22
3
17
322
5

Christoph Leitgeb
225
69
22
1
317
6

Heiko Laessig
268
2
27
16
313
7

Rene Aufhauser
259
15
21
11
306
8

Franz Bacher
272
4
0
11
287
9

Hannes Winklbauer
259
5
0
14
278
10

Heimo Pfeiffenberger
228
23
10
19
270

(Stand: 25. August 2018; Liga=Bundesliga, Pokal=ÖFB-Cup, Europa=Champions League/Europa League/UEFA-Cup Quali & Bewerb)



Die Meisterkader des Vereins |
































































Austria Salzburg Logo 1978.svg

1993/94



  • Torhüter: Otto Konrad (36 Spiele/0 Tore), Herbert Ilsanker (0/0),


  • Verteidiger: Leopold Lainer (31/3), Heribert Weber (C)Kapitän der Mannschaft (29/0), Christian Fürstaller (28/0), Kurt Garger (27/0), Wolfgang Feiersinger (25/0), Thomas Winklhofer (25/0), Christian Kraiger (3/0),


  • Mittelfeldspieler: Damir Mužek (34/3), Nikola Jurčević (33/14), Peter Artner (30/4), Adi Hütter (28/3), Franz Aigner (22/2), Martin Amerhauser (19/3), Marquinho (11/3), Andreas Reisinger (10/0), Michael Steiner (8/0),


  • Stürmer: Heimo Pfeifenberger (31/14), Hermann Stadler (30/6), Herfried Sabitzer (13/1), Otari Korgalidze (3/0),


  • Sportliche Leitung: Otto Barić (Trainer), Srećko Kurbaša (Co-Trainer), Herbert Rettensteiner (Tormanntrainer)




Austria Salzburg Logo 1978.svg

1994/95



  • Torhüter: Otto Konrad (34 Spiele/1 Tor), Herbert Ilsanker (2/0),


  • Verteidiger: Leopold Lainer (34/1), Thomas Winklhofer (31/2), Christian Fürstaller (28/0), Martin Hiden (27/1), Wolfgang Feiersinger (25/1), Arnold Freisegger (11/0), Klaus Dietrich (2/0),


  • Mittelfeldspieler: Mladen Mladenović (31/6), Adi Hütter (28/2), Peter Artner (25/2), Nikola Jurčević (24/3), Franz Aigner (22/0), Martin Amerhauser (3/0), Dean Računica (3/0), Helmut Rottensteiner (1/0), Gerhard Struber (1/0),


  • Stürmer: Tomislav Kocijan (34/4), Hermann Stadler (28/0), Heimo Pfeifenberger (C)Kapitän der Mannschaft (27/11), Ralph Hasenhüttl (21/8), Edi Glieder (20/3),


  • Sportliche Leitung: Otto Barić (Trainer), Srećko Kurbaša (Co-Trainer), Herbert Rettensteiner (Tormanntrainer)






1996/97



  • Torhüter: Otto Konrad (18 Spiele/0 Tore), Oleg Suslow (13/0), Herbert Ilsanker (5/0),


  • Verteidiger: Walter Kogler (35/2), Roman Szewczyk (33/3), Thomas Winklhofer (31/2) Heiko Laeßig (20/1), Robert Ibertsberger (19/3), Gernot Plassnegger (16/2), Leopold Lainer (6/0), Wolfgang Feiersinger (4/1),


  • Mittelfeldspieler: Walter Hörmann (32/1), Martin Amerhauser (31/3), Adi Hütter (C)Kapitän der Mannschaft (27/7), Franz Aigner (26/1), René Aufhauser (17/2), Dražen Besek (11/2), Gerhard Struber (9/0), Christian Prosenik (1/0),


  • Stürmer: Tomislav Kocijan (35/5), Edi Glieder (28/12), Tibor Jančula (23/2), László Klausz (20/5), Dean Računica (12/0), Bica (11/0), Sanel Kuljić (1/0),


  • Sportliche Leitung: Heribert Weber (Trainer), Srećko Kurbaša und Jaroslav Pollák (Co-Trainer), Herbert Rettensteiner (Tormanntrainer)






2006/07



  • Torhüter: Timo Ochs (34 Spiele/0 Tore), Ramazan Özcan (2/0), Heinz-Dieter Arzberger (0/0),


  • Verteidiger: Milan Dudić (30/2), Thomas Linke (C)Kapitän der Mannschaft (27/0), Jorge Vargas (26/0), Rémo Meyer (24/1), László Bodnár (19/0), Markus Steinhöfer (16/0), Alessandro dos Santos (9/0), Tsuneyasu Miyamoto (9/0), Thomas Winklhofer (7/0), Jürgen Pichorner (1/0), Aleksander Knavs (0/0)


  • Mittelfeldspieler: Johan Vonlanthen (35/5), René Aufhauser (30/9), Ezequiel Alejo Carboni (30/2), Patrik Ježek (29/7), Niko Kovač (29/6), Karel Piták (26/6), Vladimír Janočko (18/1), Christian Tiffert (18/1), Roland Kirchler (4/1), Andreas Ivanschitz (1/0)


  • Stürmer: Alexander Zickler (29/22), Vratislav Lokvenc (23/5), Marc Janko (8/2), Péter Orosz (5/1), Marko Vujić (1/0),


  • Sportliche Leitung: Giovanni Trapattoni (Trainer), Lothar Matthäus (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Oliver Kreuzer (Sportdirektor)



Salzburg Meister 2007.jpg



2008/09



  • Torhüter: Timo Ochs (15 Spiele/0 Tore), Heinz-Dieter Arzberger (13/0), Eddie Gustafsson (9/0),


  • Verteidiger: Ibrahim Sekagya (34/1), László Bodnár (28/2), Anis Boussaïdi (28/1), Barry Opdam (25/0), Ronald Gercaliu (23/0), Andreas Ulmer (15/0), Rémo Meyer (10/0), Milan Dudić (9/1), Mejdi Traoui (2/0)


  • Mittelfeldspieler: Somen Tchoyi (32/6), Johan Vonlanthen (29/3), René Aufhauser (25/2), Karel Piták (16/4), Christoph Leitgeb (16/0), Patrik Ježek (15/2), Vladimír Janočko (14/5), Niko Kovač (12/0), Ernst Öbster (5/0), Saša Ilić (3/0), Stefan Ilsanker (0/0)


  • Stürmer: Marc Janko (34/39), Robin Nelisse (32/12), Louis Ngwat-Mahop (27/3), Alexander Zickler (C)Kapitän der Mannschaft (24/5).


  • Sportliche Leitung: Co Adriaanse (Trainer), Michael Streiter und Luc Nijholt (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Heinz Hochhauser (Sportdirektor) und Thomas Linke (Assistent des Sportdirektors).



FC Red Bull Salzburg Meister 2009.jpg



2009/10



  • Torhüter: Eddie Gustafsson (C)Kapitän der Mannschaft (31 Spiele/0 Tore), Heinz-Dieter Arzberger (6/0), Wolfgang Schober (0/0),


  • Verteidiger: Andreas Ulmer (36/0), Christian Schwegler (35/1), Rabiu Afolabi (29/4), Ibrahim Sekagya (24/0), Barry Opdam (23/1), Milan Dudić (13/1),


  • Mittelfeldspieler: Somen Tchoyi (36/8), Dušan Švento (35/5), Christoph Leitgeb (33/5), Simon Cziommer (26/6), Franz Schiemer (25/2), Nikola Pokrivač (22/4), Admir Vladavić (15/1), Thomas Augustinussen (12/0), René Aufhauser (7/0), Patrik Ježek (6/0), Karel Piták (1/0), Christoph Kröpfl (1/0), Saša Ilić (1/0),


  • Stürmer: Marc Janko (34/18), Alexander Zickler (24/4), Roman Wallner (14/5), Robin Nelisse (8/1), Louis Ngwat-Mahop (2/0), Alexander Aschauer (1/0).


  • Sportliche Leitung: Huub Stevens (Trainer), Eddy Achterberg und Ton Lokhoff (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Dietmar Beiersdorfer (Sportdirektor) und Thomas Linke (Assistent des Sportdirektors).



20100513 Finalspiel Sturm Salzburg DSCN1743 (155).JPG



2011/12



  • Torhüter: Alexander Walke (21 Spiele/0 Tore), Eddie Gustafsson (15/0), Niclas Heimann (0/0),


  • Verteidiger: Ibrahim Sekagya (26/1) (C)Kapitän der Mannschaft, Christian Schwegler (22/0), Martin Hinteregger (21/0), Andreas Ulmer (20/1), Stefan Hierländer (20/0), Franz Schiemer (19/0), Petri Pasanen (18/0), Douglas (11/0), Jefferson (8/0), Chema Antón (4/0),


  • Mittelfeldspieler: Dušan Švento (31/3), Jakob Jantscher (27/14), Gonzalo Zárate (25/1), Christoph Leitgeb (23/2), Georg Teigl (23/2), Rasmus Lindgren (20/1), Simon Cziommer (18/0), David Mendes da Silva (16/1), Cristiano (15/3), Luigi Bruins (3/0), Daniel Offenbacher (2/0), Stefan Savic (2/0), Felix Adjei (1/0), Valentino Lazaro (0/0)


  • Stürmer: Leonardo Santiago (30/4), Stefan Maierhofer (29/14), Roman Wallner (14/3), Jonathan Soriano (11/3), Alan (5/3), Alex Rafael (1/0).


  • Sportliche Leitung: Ricardo Moniz (Trainer), Niko Kovač (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Oliver Glasner (Sportlicher Koordinator).



FC Red Bull Salzburg - Champion of the Austrian Football Bundesliga 2011-12 (01).jpg



2013/14



  • Tor: Péter Gulácsi (31 Spiele/0 Tore), Alexander Walke (7/0), Eddie Gustafsson (1/0),


  • Abwehr: André Ramalho (33/5), Martin Hinteregger (32/2), Andreas Ulmer (30/2), Florian Klein (23/1), Christian Schwegler (19/0), Franz Schiemer (13/1), Rodnei (8/0), Georg Teigl (6/0),


  • Mittelfeld: Sadio Mané (33/13), Kevin Kampl (33/9), Valon Berisha (32/5), Stefan Ilsanker (32/4), Christoph Leitgeb (22/1), Dušan Švento (21/2), Stefan Hierländer (18/1), Marco Meilinger (18/0), Valentino Lazaro (11/2), Jakob Jantscher (5/3),


  • Sturm: Alan (29/26), Jonatan Soriano (28/31) (C)Kapitän der Mannschaft, Robert Žulj (10/1), Håvard Nielsen (7/0), Yordy Reyna (4/0).


  • Sportliche Leitung: Roger Schmidt (Trainer), Oliver Glasner, Thomas Letsch (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Ralf Rangnick (Sportdirektor).



FC Red Bull Salzburg vers SV Ried 08.JPG



2014/15



  • Tor: Péter Gulácsi (34 Spiele/0 Tore), Alexander Walke (3/0),


  • Abwehr: André Ramalho (33/1), Martin Hinteregger (31/1), Christian Schwegler (21/2), Andreas Ulmer (21/2), Peter Ankersen (21/1), Benno Schmitz (21/0), Duje Ćaleta-Car (7/0), Franz Schiemer (6/1), Lukas Gugganig (1/0), Asger Sørensen (1/0),


  • Mittelfeld: Stefan Ilsanker (31/0), Naby Keïta (30/5), Valentino Lazaro (25/4), Massimo Bruno (24/6), Kevin Kampl (18/5), Christoph Leitgeb (18/0), Valon Berisha (14/4), Konrad Laimer (8/0), Felipe Pires (7/1), Sadio Mané (4/2), Ante Roguljić (1/0),


  • Sturm: Marcel Sabitzer (33/19), Jonatan Soriano (32/31) (C)Kapitän der Mannschaft, Alan (16/9), Takumi Minamino (14/3), Marco Djuricin (13/2), Nils Quaschner (10/0), Smail Prevljak (1/0).


  • Sportliche Leitung: Adi Hütter (Trainer), Zsolt Lőw (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Ralf Rangnick (Sportdirektor).



RB Salzburg gegen Wolfsberger AC 03.JPG



2015/16[42]



  • Tor: Alexander Walke (31 Spiele/0 Tore), Cican Stankovic (5/0), Airton (0/0), Lawrence Ati (0/0).


  • Abwehr: Andreas Ulmer (34/2), Duje Ćaleta-Car (31/2), Paulo Miranda (30/2), Christian Schwegler (25/1), Benno Schmitz (24/0), Stefan Lainer (21/1), Martin Hinteregger (8/0), Asger Sörensen (2/0), Dayot Upamecano (2/0).


  • Mittelfeld: Valon Berisha (33/5), Naby Keïta (29/12), Konrad Laimer (18/1), Valentino Lazaro (17/2), Yasin Pehlivan (16/0), Bernardo (13/0), Hany Mukhtar (13/1), David Atanga (5/0), Christoph Leitgeb (3/0), Felipe Pires (2/0), Xaver Schlager (1/0).


  • Sturm: Takumi Minamino (32/10), Jonatan Soriano (C)Kapitän der Mannschaft (27/21), Omer Damari (16/4), Yordy Reyna (16/2), Hee-Chan Hwang (13/0), Dimitri Oberlin (12/3), Håvard Nielsen (8/0), Smail Prevljak (7/1), Marco Djuricin (3/0).


  • Sportliche Leitung: Peter Zeidler (Trainer bis 3. Dezember 2015), Thomas Letsch (Interimstrainer von 3. bis 14. Dezember 2015), Óscar García (Trainer ab 28. Dezember 2015), Gerhard Struber (Co-Trainer), Richard Kitzbichler (Co-Trainer), René Aufhauser (Co-Trainer ab 3. Dezember 2015), Rubén Martinez (Co-Trainer ab 28. Dezember 2015), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Christoph Freund (Sportdirektor).



FC Red Bull Salzburg versus SK Sturm Graz (7. Mai 2016) 01.JPG



2016/17[43][44]



  • Tor: Alexander Walke (34 Spiele/0 Tore), Cican Stankovic (2/0), Airton Moraes Michellon (0/0).


  • Abwehr: Stefan Lainer (31/6), Andreas Ulmer (30/4), Paulo Miranda (27/2), Duje Ćaleta-Car (18/0), Andre Wisdom (16/0), Dayot Upamecano (15/0), Christian Schwegler (13/0), Stefan Stangl (6/0), Martin Hinteregger (5/0), Bernardo (3/1), Igor (1/0), Luan Leite da Silva (0/0), Asger Sørensen (0/0).


  • Mittelfeld: Valon Berisha (34/7), Konrad Laimer (31/3), Valentino Lazaro (29/3), Diadié Samassékou (27/0), Josip Radošević (20/3), Xaver Schlager (13/1), Christoph Leitgeb (8/0), Marc Rzatkowski (7/1), Amadou Haidara (5/1), Reinhold Yabo (2/0).


  • Sturm: Hee-Chan Hwang (26/12), Takumi Minamino (21/11), Wanderson (20/3), Munas Dabbur (15/2), Jonatan Soriano (13/8), Fredrik Gulbrandsen (9/2), Dimitri Oberlin (5/1), Hannes Wolf (3/0), Yordy Reyna (2/0), Mergim Berisha (1/0), Smail Prevljak (0/0), Samuel Tetteh (0/0).


  • Sportliche Leitung: Óscar García (Cheftrainer), René Aufhauser (Co-Trainer), Rubén Martinez (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Richard Kitzbichler (Videoanalyst), Christof Elser (Athletiktrainer), Enrique Sanz (Athletiktrainer), Ulf Häfelinger (Mentalcoach), Ralf Neumann (Rehabilitationstrainer), Mark Lang (Teammanager), Christoph Freund (Sportdirektor).



Meister 2017 15.jpg



2017/18[45][46]



  • Tor: Alexander Walke (26 Spiele/0 Tore), Cican Stankovic (9/0), Carlos Miguel Coronel (1/0), Bartłomiej Żynel (0/0).


  • Abwehr: Stefan Lainer (33/1), Duje Ćaleta-Car (28/2), Andreas Ulmer (26/3), Jérôme Onguéné (17/4), Patrick Farkas (16/1), Marin Pongračić (16/0), Paulo Miranda (10/0), André Ramalho (8/2), Stefan Stangl (2/0), Igor (1/0), Luca Meisl (1/0), Gideon Mensah (0/0), Mahamadou Dembélé (0/0).


  • Mittelfeld: Amadou Haidara (31/3), Diadié Samassékou (29/0), Hannes Wolf (27/8), Xaver Schlager (25/1), Valon Berisha (24/4), Reinhold Yabo (24/2), Christoph Leitgeb (12/0), Enock Mwepu (8/1), Marc Rzatkowski (5/1), Romano Schmid (1/0), Dominik Szoboszlai (1/0).


  • Sturm: Munas Dabbur (32/22), Fredrik Gulbrandsen (31/11), Takumi Minamino (28/7), Hee-Chan Hwang (20/5), Patson Daka (8/0), David Atanga (1/0), Samuel Tetteh (0/0).


  • Sportliche Leitung: Marco Rose (Cheftrainer), René Aufhauser (Co-Trainer), Alexander Zickler (Co-Trainer), Rene Maric (Co-Trainer), Herbert Ilsanker (Tormanntrainer), Patrick Eibenberger (Athletiktrainer), Rainer Sonnberger (Videoanalyst), Mark Lang (Teammanager), Christoph Freund (Sportdirektor).



Meistertellerübergabe 46.jpg


Trainerhistorie |




Herbert Ilsanker ist eine Salz­burger Legende: Neun Meistertitel als Torwarttrainer und zwei Titel als Spieler









  • OsterreichÖsterreich K. Bauer (1933–?)


  • OsterreichÖsterreich Wache (1945)


  • OsterreichÖsterreich Anton Janda (1946–?)


  • OsterreichÖsterreich Ernst Schönfeld (1952)


  • OsterreichÖsterreich Max Breitenfelder (1953)


  • OsterreichÖsterreich Karl Sesta (1954–1955)


  • OsterreichÖsterreich Josef Graf (1955)


  • OsterreichÖsterreich Gyula Szomoray (1956–1957)


  • OsterreichÖsterreich Günter Praschak (1957)


  • OsterreichÖsterreich Franz Feldinger (1958)


  • OsterreichÖsterreich Karl Humenberger (1959)


  • OsterreichÖsterreich Erich Probst (1960)


  • OsterreichÖsterreich Karl Vetter (1960–1961)


  • OsterreichÖsterreich Ignac Molnár (1962–1963)


  • OsterreichÖsterreich Günter Praschak (1965–1969)


  • OsterreichÖsterreich Karl Schlechta (1969–1971)


  • OsterreichÖsterreich Erich Hof (1971)


  • Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Michael Pfeiffer (1972)





  • OsterreichÖsterreich Josip Šikić (1972–1973)


  • OsterreichÖsterreich Günter Praschak (1973–1975)


  • OsterreichÖsterreich Alfred Günthner (1975)


  • Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Reich (1976)


  • OsterreichÖsterreich Günter Praschak (1977)


  • OsterreichÖsterreich Alfred Günthner (1977–1980)


  • OsterreichÖsterreich Rudolf Strittich (1980)


  • OsterreichÖsterreich August Starek (1980–1981)


  • OsterreichÖsterreich Joszef Obert (1981–1984)


  • OsterreichÖsterreich Hannes Winklbauer (1984–1985)


  • OsterreichÖsterreich Adolf Blutsch (1986)


  • OsterreichÖsterreich Hannes Winklbauer (1986–1988)


  • OsterreichÖsterreich Kurt Wiebach (1988–1991)


  • KroatienKroatien Otto Barić (1991–1995)


  • OsterreichÖsterreich Hermann Stessl (1995–1996)


  • OsterreichÖsterreich Heribert Weber (1996–1998)


  • OsterreichÖsterreich Hans Krankl (1998–2000)


  • SerbienSerbien Miroslav Polák (2000)





  • SchwedenSchweden Hans Backe (2000–2001)


  • DanemarkDänemark Lars Søndergaard (2001–2003)


  • DeutschlandDeutschland Peter Assion (2003)


  • OsterreichÖsterreich Walter Hörmann (2004)


  • DeutschlandDeutschland Peter Assion (2004–2005)


  • KroatienKroatien Nikola Jurčević (2005)


  • OsterreichÖsterreich Manfred Linzmaier (2005)


  • OsterreichÖsterreich Kurt Jara (2005–2006)


  • ItalienItalien Giovanni Trapattoni (2006–2008)


  • NiederlandeNiederlande Co Adriaanse (2008–2009)


  • NiederlandeNiederlande Huub Stevens (2009–2011)


  • NiederlandeNiederlande Ricardo Moniz (2011–2012)


  • DeutschlandDeutschland Roger Schmidt (2012–2014)


  • OsterreichÖsterreich Adi Hütter (2014–2015)


  • DeutschlandDeutschland Peter Zeidler (2015)


  • DeutschlandDeutschland Thomas Letsch (2015, interim)


  • SpanienSpanien Óscar García (2016–2017)


  • DeutschlandDeutschland Marco Rose (seit 2017)





Ehemalige Spieler |



Österreicher |









  • Franz Aigner

  • Martin Amerhauser

  • Adolf Antrich

  • Peter Artner

  • Heinz Arzberger

  • René Aufhauser

  • Franz Bacher

  • Hans-Peter Berger sen.

  • Adolf Blutsch

  • Gerhard Breitenberger

  • Thomas Eder

  • Wolfgang Feiersinger

  • Franz Feldinger

  • Gerhard Filzmoser

  • Christian Fürstaller

  • Kurt Garger

  • Ronald Gercaliu

  • Edi Glieder

  • Pascal Grünwald

  • Gerald Haider




  • Ralph Hasenhüttl

  • Thomas Hickersberger

  • Martin Hiden

  • Horst Hirnschrodt

  • Max Hofmeister

  • Walter Hörmann

  • Rudolf Horvath

  • Peter Hrstic

  • Adi Hütter

  • Andreas Ibertsberger

  • Robert Ibertsberger

  • Andreas Ivanschitz

  • Christoph Jank

  • Marc Janko

  • Jakob Jantscher

  • Wilhelm Kaipel

  • Christian Keglevits

  • Artur Kibler

  • Wolfgang Kienast

  • Roland Kirchler

  • Richard Kitzbichler




  • Tomislav Kocijan

  • Karl Kodat

  • Walter Kogler

  • Otto Konrad

  • Hans Krankl

  • Rudolf Krammer

  • Florian Klein

  • Leopold Lainer

  • Bernd Langgruber

  • Adi Macek

  • Alexander Manninger

  • Stephan Marasek

  • Christian Mayrleb

  • Ramazan Özcan

  • Gerhard Perlak

  • Heimo Pfeifenberger

  • Roman Pichler

  • Jürgen Pichorner

  • Gernot Plassnegger

  • Alexander Pöllhuber




  • Toni Polster

  • Günter Praschak

  • Erich Probst

  • Christian Prosenik

  • Hannes Reinmayr

  • Karl Ritter

  • Herfried Sabitzer

  • Paul Scharner

  • Markus Scharrer

  • Franz Schiemer

  • Frenk Schinkels

  • Markus Schopp

  • Hermann Stadler

  • Roman Wallner

  • Heribert Weber

  • Franz Weidinger

  • Gerald Willfurth

  • Hannes Winklbauer

  • Thomas Winklhofer

  • Herbert Zickbauer




Ausländische Spieler |










  • JapanerJapaner Alex


  • BrasilianerBrasilianer Alan


  • NigerianerNigerianer Rabiu Afolabi


  • DäneDäne Thomas Augustinussen


  • DeutscherDeutscher Oliver Bierhoff


  • UngarUngar László Bodnár


  • TuneseTunese Anis Boussaïdi


  • ArgentinierArgentinier Ezequiel Carboni


  • DeutscherDeutscher Simon Cziommer


  • SerbeSerbe Milan Dudić


  • DeutscherDeutscher Peter Grosser


  • SchwedeSchwede Eddie Gustafsson


  • DeutscherDeutscher Jimmy Hartwig


  • DeutscherDeutscher Thomas Häßler


  • SerbeSerbe Saša Ilić


  • TschechoslowakeTschechoslowake Tibor Jančula


  • SlovakeSlovake Vladimír Janočko





  • TschecheTscheche Patrik Ježek


  • KroateKroate Nikola Jurčević


  • SloweneSlowene Kevin Kampl


  • UngareUngare László Klausz


  • SloweneSlowene Aleksander Knavs


  • KroateKroate Niko Kovač


  • KroateKroate Slavko Kovačić


  • KroateKroate Srećko Kurbaša


  • DeutscherDeutscher Heiko Laeßig


  • BrasilianerBrasilianer Leonardo Santiago


  • DeutscherDeutscher Heinz Libuda


  • DeutscherDeutscher Thomas Linke


  • TschecheTscheche Vratislav Lokvenc


  • SenegaleseSenegalese Sadio Mané


  • BrasilianerBrasilianer Marquinho


  • SchweizerSchweizer Rémo Meyer





  • KroateKroate Mladen Mladenović


  • JapanerJapaner Tsuneyasu Miyamoto


  • KamerunerKameruner Louis Ngwat-Mahop


  • KroateKroate Nikola Pokrivač


  • RumäneRumäne Viorel Năstase


  • Niederländischer AntillerNiederländischer Antiller Robin Nelisse


  • DeutscherDeutscher Timo Ochs


  • NiederländerNiederländer Barry Opdam


  • UngareUngare Péter Orosz


  • KroateKroate Manuel Pamić


  • FinneFinne Petri Pasanen


  • TschecheTscheche Karel Piták


  • KroateKroate Dean Računica


  • SerbeSerbe Đorđe Rakić


  • BrasilianerBrasilianer Richarlyson


  • DeutscherDeutscher Franz Roth





  • BrasilianerBrasilianer Douglas da Silva


  • UganderUgander Ibrahim Sekagya


  • BrasilianerBrasilianer Juliano Spadacio


  • DeutscherDeutscher Markus Steinhöfer


  • HodurianerHodurianer Maynor Suazo


  • SlowakeSlowake Dušan Švento


  • PolePole Roman Szewczyk


  • CameroonCameroon Somen Tchoyi


  • DeutscherDeutscher Christian Tiffert


  • DeutscherDeutscher Gerhard Tremmel


  • ChileneChilene Jorge Vargas


  • BosnierBosnier Admir Vladavić


  • SchweizerSchweizer Johan Vonlanthen


  • SchweizerSchweizer Gonzalo Zárate


  • DeutscherDeutscher Alexander Zickler


  • BrasilianerBrasilianer Andre Ramalho


  • UngarUngar Péter Gulácsi




Zweite Mannschaft |
































SG FC Anif / Red Bull Juniors

Das Vereinslogo der Spielgemeinschaft
Basisdaten

Sitz

Salzburg, Österreich
Erste Mannschaft

Cheftrainer

OsterreichÖsterreich Thomas Hofer

Spielstätte
Sportzentrum Anif

Plätze
ca. 1000

Liga

Regionalliga West

2015/16
2. Platz


















Heim
















Auswärts






Akademie Liefering, bis Sommer 2012 Heimstätte der RB Juniors


Die zweite Mannschaft, gemeinhin als Red Bull Juniors bezeichnet, stieg zur Saison 1995/96 in die damalige fünftklassige 1. Landesliga ein und konnte auf Anhieb Meister werden. Die damals noch Austria Salzburg Amateure genannte Mannschaft fusionierte im Sommer 1996 mit dem FC Salzburg und nahm dessen Platz in der Regionalliga West ein. Den größten Erfolg konnte die zweite Mannschaft beim ÖFB-Cup 2006/07 erzielen, als man bis ins Halbfinale vorstoßen konnte dort aber gegen FK Austria Wien scheiterte. Zwischen 2007 und 2010 spielten sie insgesamt drei Spielzeiten in der Ersten Liga, der zweithöchsten Spielklasse in Österreich. Wegen einer Ligareform musste die Mannschaft aber im Sommer 2010 in die Regionalliga West absteigen. Im ÖFB-Cup 2011/12 gelang es den Juniors mit dem SV Mattersburg und dem FC Blau-Weiß Linz zwei höherklassige Mannschaften auszuschalten.


Ab der Saison 2012/13 spielen die Juniors in einer Spielgemeinschaft mit dem neu gegründeten FC Anif. Die SG FC Anif / Red Bull Juniors bestreitet ihre Spiele im Sportzentrum Anif. Im Gegenzug wurde der USK Anif in FC Liefering umbenannt, übersiedelte auf das Gelände der Red-Bull-Akademie und fungiert nun als inoffizielles Farmteam von Red Bull. Weil der FC Liefering offiziell von Red Bull Salzburg unabhängig ist, durfte er im Sommer 2013 nach dem Gewinn des Meistertitels in der Regionalliga und zwei Siegen (2:0 und 3:0) in der Relegation gegen den LASK in die Erste Liga aufsteigen. Den Juniors, die in der Spielgemeinschaft mit Anif den 6. Platz belegten, wäre das nicht gestattet gewesen.


In der nächsten Spielzeit belegte die Spielgemeinschaft den drittletzten Platz in der Regionalliga West und musste daher im Sommer 2014 in die Salzburger Liga absteigen, in der nächsten Saison gelang der Wiederaufstieg. Damit endete die Spielgemeinschaft mit den Anifern, eine Kooperation besteht allerdings weiterhin.[47]


Von Anfang 2012 bis 2014 bestand auch eine Kooperation der Juniors mit dem FC Pasching, dessen Ziel ebenfalls der Aufstieg in die Erste Liga war.



Erfolge |



  • 1 × ÖFB-Cup Halbfinalist: 2007

  • 2 × Meister Regionalliga West: 2007, 2011

  • 1 × Meister 1. Landesliga: 1996

  • 2 × Salzburger Landespokalsieger: 2005, 2011

  • 1 × Salzburger Stier (Hallencup): 2009



Ehemalige bekannte Spieler |


Viele Spieler der Red Bull Juniors haben bereits den Sprung in die Bundesliga oder in das Ausland geschafft, wie zum Beispiel David Schartner (SV Mattersburg), Maximilian Karner, Jan-Marc Riegler (beide SV Ried), Markus Felfernig, Christoph Kröpfl (beide Kapfenberger SV), Harry Pichler (SK Rapid Wien) sowie Clemens Walch (1. FC Kaiserslautern) und Alexander Aschauer (VfB Stuttgart).




Clemens Walch im Trikot des 1. FC Kaiserslautern








  • ÖsterreicherÖsterreicher Alexander Aschauer


  • ÖsterreicherÖsterreicher Sandro Djuric


  • ÖsterreicherÖsterreicher Martin Eisl


  • ÖsterreicherÖsterreicher Ingo Enzenberger


  • ÖsterreicherÖsterreicher Markus Felfernig


  • ÖsterreicherÖsterreicher Marcel Holzmann


  • ÖsterreicherÖsterreicher Adi Hütter


  • ÖsterreicherÖsterreicher Maximilian Karner


  • ÖsterreicherÖsterreicher Erwin Keil


  • ÖsterreicherÖsterreicher Christoph Kröpfl


  • ÖsterreicherÖsterreicher Richard Kitzbichler


  • ÖsterreicherÖsterreicher Stefan Lainer


  • ÖsterreicherÖsterreicher Christoph Mattes


  • ÖsterreicherÖsterreicher Marco Meilinger





  • BurkinerBurkiner Issiaka Ouédraogo


  • ÖsterreicherÖsterreicher Harald Pichler


  • ÖsterreicherÖsterreicher Jan-Marc Riegler


  • ÖsterreicherÖsterreicher David Schartner


  • ÖsterreicherÖsterreicher Stefan Schwab


  • GambierGambier Pa Ousman Sonko


  • ÖsterreicherÖsterreicher Patrick Seeger


  • ÖsterreicherÖsterreicher Georg Teigl


  • ÖsterreicherÖsterreicher Andreas Tiffner


  • ÖsterreicherÖsterreicher Robert Völkl


  • ÖsterreicherÖsterreicher Marko Vujić


  • ÖsterreicherÖsterreicher Clemens Walch


  • ÖsterreicherÖsterreicher David Witteveen



In Klammer der aktuelle Verein



Trainerhistorie der Red Bull Juniors seit 2005 |
















































OsterreichÖsterreich Franz Aigner
1. Juli 2005 bis 22. August 2006

DeutschlandDeutschland Thorsten Fink
4. September 2006 bis 12. Juni 2007

OsterreichÖsterreich Michael Streiter
26. Juni 2007 bis 10. Jänner 2008

DanemarkDänemark Lars Søndergaard
11. Jänner bis 30. Juni 2008

OsterreichÖsterreich Adi Hütter
1. Juli 2008 bis 16. Juni 2009

KroatienKroatien Niko Kovač
17. Juni 2009 bis 8. April 2011

OsterreichÖsterreich Gerald Baumgartner
9. April bis 31. Dezember 2011

DeutschlandDeutschland Peter Hyballa
1. Jänner bis 31. Mai 2012

OsterreichÖsterreich Michael Baur
1. Juni 2012 bis 30. November 2013

OsterreichÖsterreich Alexander Schriebl
1. Dezember 2013 bis 4. Juni 2014

OsterreichÖsterreich Thomas Hofer
seit 1. Juli 2014


Kritik und Fanszene ab 2005 |




Fans des FC Salzburg auf der Südtribüne der Red Bull Arena




Fans des FC Salzburg bei einem Auswärtsspiel gegen SV Ried


Nach der Übernahme der Salzburg Sport AG durch Red Bull protestierten die Salzburg-Fans unter der „Initiative Violett-Weiß“ gegen Red Bull und den damit verbundenen Konsequenzen, wie der Änderung der Trikotfarben, des Wappens, des Vereinsnamens und der Distanzierung von der Vereinsgeschichte (das traditionelle Violett/Weiß tragende Fans bekamen z. B. Stadionverbot).[48] Einige Male kam es zu Verhandlungen zwischen den Fangruppierungen und den Vereinsverantwortlichen, in denen man sich in den wesentlichen Punkten aber nie einigen konnte. Schließlich brach die gesamte Fanszene des Vereins zusammen, da praktisch alle Fanclubs mit der neuen Vereinsführung brachen und einen eigenen Klub gründeten. Trotz des Verlustes der Fanszene boomte der Kartenverkauf in der ersten Saison 2005/06. Durchschnittlich besuchten 16.512 Zuschauer die Spiele, was ein Plus von fast 10.000 Zuschauern pro Spiel zur Vorsaison bedeutete.[49]


Die Fanszene selbst erholt sich aber nur langsam, da nicht viele der neu hinzugekommenen Zuseher die Fankurve besuchen. Einer der ersten neuen Fanclubs waren die Salzburg Patriots, die zwar weiter an der alten Vereinskultur festhielten, sich aber anfangs mit der neuen Führung arrangierten, bis sie im Dezember 2010 den Status als offizieller Fanklub verloren und sich der Verein von ihnen distanzierte. Als Grund dafür wurden von Seiten des Vereins Sachbeschädigung sowie Attacken auf andere Fanklubs, Ordner und eigene Spieler angegeben. Der Fanclub zerfiel und löste sich schließlich im Herbst 2012 auf. Nachdem sich weitere Fangruppierungen neu bildeten, gab es bis Mai 2013 55 offizielle Fanclubs von Red Bull Salzburg.[50] Die derzeit größten Gruppierungen sind Collectivo, Fire Bulls Voggenberg, Raging Bulls, Alarmstufe Rot Weiss Salzburg, Red Fighters und Soizburg Rabauken. Seit Sommer 2014 existiert auch ein Fanbeirat, der aus insgesamt sieben Vertretern aus Süd-, Ost- und Westtribüne zusammengesetzt ist.[51] Der Fanbeirat wurde jedoch im Rahmen einer Obmännerversammlung im Spätsommer 2016 in Frage gestellt. Daraufhin wurde dieser von den Anwesenden mehrheitlich aufgelöst.




Die neue Nordkurve Salzburg


Mit Beginn der Saison 2014/15 wurde die Südkurve aufgelöst und der Nordsektor als Fankurve festgelegt. Im Rahmen der Spiele gegen Amsterdam und Basel wurden Sicherheitsmängel sichtbar, die die Verlegung notwendig machten. Mit dem Erreichen des zehnten Meistertitels in der Saison 2015/16 hoffte die Fanszene, dass der Verein dies mit dem Meisterstern honorieren würde. Der Verein verweigerte den Stern jedoch, und es kam zu Unstimmigkeiten. Im Spiel gegen Grödig und dem WAC wurde ein Stimmungsboykott ausgerufen.



Literatur |



  • Karl Langisch: SV Austria Salzburg. Wien 1966

  • Hannes Krawagna, Karl Kastler: Austria Salzburg. 50 Jahre in Schlaglichtern. 1933–1983. Salzburg 1983

  • Joachim Glaser: Die Bullen sind los! Die Chronik von Red Bull Salzburg 2005/2006. Wien 2006

  • Christoph Lumetzberger/Marc Waschnig-Theuermann/Marijan Kelava: 111 Gründe, den FC Red Bull Salzburg zu lieben. 2017



Weblinks |



 Commons: FC Red Bull Salzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


 Commons: Supporters of FC Red Bull Salzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


 Wikinews: Kategorie:FC Red Bull Salzburg – in den Nachrichten


  • Offizielle Website


  • Umfangreiches Online-Archiv im Wiki-Format Befasst sich mit der Vereinsgeschichte bis 2005


  • Artikel über die frühe Vereinsgeschichte (Archivierte Version (Memento vom 2. Dezember 2009 auf WebCite))

  • Wiki über FC Salzburg

  • FC Red Bull Salzburg in der Datenbank von Transfermarkt.at



Einzelnachweise |




  1. [1] unter Official Club Profile at Austrian Bundesliga.


  2. Daten von der offiziellen Homepage (Stand 14. Mai 2010)


  3. Salzburger Nachrichten: Fußballmärchen wurde wahr: Red Bull Salzburg gewinnt Youth League. 


  4. Salzburg stellt die Weichen neu, kurier.at, 3. März 2015, abgerufen am 15. Jänner 2017.


  5. ab Siehe diese Mitteilung des FC Red Bull Salzburg vom 3. März 2015, abgerufen am 15. Jänner 2017.


  6. ab FC Red Bull Salzburg gliedert Profibetrieb aus, skysportaustria.at, 28. Juni 2016, abgerufen am 15. Jänner 2017.


  7. ab Siehe die FC Red Bull Salzburg GmbH auf firmenabc.at, abgerufen am 15. Jänner 2017.


  8. Spalte1, oben: «Karl Sachs trat zurück». In: Arbeiter-Zeitung. Wien 30. November 1966, S. 13 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat). 


  9. abcde Klubstatistiken auf bundesliga.at


  10. Vorerst letzte Jahre. In: Website der neugegründeten Austria. Archiviert vom Original am 18. Dezember 2008; abgerufen am 29. November 2008. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.austria-salzburg.at 


  11. Vereinsgeschichte. In: Website von Red Bull Salzburg. Archiviert vom Original am 16. August 2011; abgerufen am 29. November 2008. 


  12. Red Bull Salzburg: Fronten verhärtet. In: derstandard.at. 6. August 2005.


  13. Austria Salzburg. Die Auferstehung der Anti-Bullen In: Zeit.de.


  14. http://www.11freunde.de/artikel/austria-salzburg-steht-vor-der-pleite/page/1


  15. Vereinsgeschichte. (Memento vom 16. August 2011 im Internet Archive). Bei: redbulls.com. Abgerufen am 20. April 2011.


  16. Manche wollten mich killen.


  17. Die neue Struktur bei den Roten Bullen. (Memento des Originals vom 27. Juni 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/redbulls.com


  18. Red Bull Salzburg blamiert sich gegen Düdelingen. Bei: salzburg.com. Abgerufen am 25. Juli 2012.


  19. „Eddi, Red Bull!“ – Österreichs Meister auf dem Gipfel der Peinlichkeit. Bei: salzburg.com. Abgerufen am 25. Juli 2012.


  20. sport.orf.at: Düdelingen macht Red Bull lächerlich


  21. Transfermarkt.at: Red Bull Salzburg – Transfers


  22. sport.orf.at: Leihvertrag in russischer Premier Liga


  23. Toptorjäger feiern Schützenfest. 23. März 2014. Abgerufen am 24. März 2014.


  24. tipico Bundesliga – Tabellen – Gesamt (Memento des Originals vom 1. Juli 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesliga.at


  25. — (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesliga.at


  26. — (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesliga.at


  27. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/sport/fussball/757782_Adi-Huetter-nach-Double-weg-von-Salzburg.html


  28. "Es geht nicht um den Namen Christoph Freund" auf laola1.at, 12. März 2015, abgerufen 21. September 2016


  29. JOCHEN SAUER UND CHRISTOPH FREUND ÜBERNEHMEN AB DER NEUEN SAISON auf redbullsalzburg.at, 12. März 2015, abgerufen 21. September 2016


  30. http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/sport/fussball/fc-red-bull-salzburg/


  31. Bundesliga.at (Memento des Originals vom 1. Juli 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesliga.at


  32. [2] auf salzburg.com, 11. Mai 2016, abgerufen 21. September 2016


  33. Rangnick: Kein Verständnis für Salzburg-Kritik. In: sport.de. Abgerufen am 7. September 2016. 


  34. Salzburgs bestes Bundesliga-Team. Abgerufen am 29. Mai 2017. 


  35. FC Red Bull Salzburg - NACHSPIELZEIT | Mission 33 erfüllt. Abgerufen am 29. Mai 2017. 


  36. Oscar von Bestmarke überrascht. Abgerufen am 29. Mai 2017. 


  37. Legendenstatus für Jonatan Soriano Homepage RB Salzburg


  38. https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/trainer-oscar-garcia-verlaesst-red-bull-salzburg/


  39. Bundesliga.at


  40. SKY Sport Austria


  41. FC Red Bull Salzburg: FC Red Bull Salzburg – Team (abgerufen am 6. Oktober 2016)


  42. Österreichische Bundesliga: Statistik FC Red Bull Salzburg (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesliga.at (abgerufen am 14. Juni 2016)


  43. Österreichische Bundesliga: Statistik FC Red Bull Salzburg (abgerufen am 29. Mai 2017)


  44. Transfermarkt.at: Kader Red Bull Salzburg (abgerufen am 29. Mai 2017)


  45. Österreichische Bundesliga: Statistik FC Red Bull Salzburg (abgerufen am 27. Mai 2017)


  46. Transfermarkt.at: Kader Red Bull Salzburg (abgerufen am 27. Mai 2017)


  47. http://www.usk-leube-anif.at/de/menu_main/newsshow-richtigstellung-medienberichte@1@2Vorlage:Toter Link/www.usk-leube-anif.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.


  48. Markus Metz, Georg Seeßlen: Kapitalismus als Spektakel. S. 19, Suhrkamp-Verlag, Berlin 2012, 1.Auflage, ISBN 978-3-518-06256-2.


  49. RBS – Red Bull Salzburg – Historische Fakten. In: transfermarkt.at. Archiviert vom Original am 18. Februar 2010; abgerufen am 18. Februar 2010. 


  50. FC Red Bull Salzburg – Fanclubs


  51. Fanbeirat. FC Red Bull Salzburg, abgerufen am 23. Dezember 2013. 


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