47° 33′ N, 6° 8′ O47.5527777777786.1383333333333Koordinaten: 47° 33′ N, 6° 8′ O
Höhe
305–426 m
Fläche
10,02 km2
Einwohner
483 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte
48 Einw./km2
Postleitzahl
70000
INSEE-Code
70532
Website
www.vellefaux.fr
Vellefaux ist eine französische Gemeinde im Département Haute-Saône in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie gehört zum Kanton Montbozon und zum Kommunalverband Chanois.
Inhaltsverzeichnis
1Geografie
2Geschichte
2.1Bevölkerungsentwicklung
3Sehenswürdigkeiten
4Weblinks
5Einzelnachweise
Geografie |
Vellefaux liegt zwischen Vallerois-Lorioz im Nordosten und Échenoz-le-Sec im Südwesten, sieben Kilometer südlich von Vesoul an der Europastraße 23 (RN 57).
Geschichte |
Vellefaux existiert seit gallo-römischer Zeit, es lag an der Römerstraße von Besançon (Vesontio) nach Luxeuil-les-Bains (Luxovium). Im 11. Jahrhundert unterstützten die Seigneurs von Vellefaux das Kloster in Luxeuil-les-Bains. Urkundlich erwähnt wurden Jean de Vellefaux, Guillaume de Vellefaux (1139) und Hugues de Vellefaux (1302). Hugues de Vellefaux war mit Mahaut d’Arbois verheiratet, einer Großnichte von Ludwig IX. von Frankreich (1214–1270). 1475 heiratete die Erbin des Lehens, Marguerite de Vellefaux, Antoine de Grammont-Fallon, dessen Grabplatte noch im Garten des Pastorats zu sehen ist.
1586 wurde die Ortschaft von der Pest heimgesucht. Im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs brandschatzten schwedische Truppen 1636 Vellefaux.[1]
Bevölkerungsentwicklung |
1962
1968
1975
1982
1990
1999
2006
262
275
350
423
487
480
471
Sehenswürdigkeiten |
Die alte Burg in Vellefaux besteht seit dem 13. Jahrhundert. Erhalten geblieben sind die Fundamente, Teile des Wohnhauses, Teile des Taubenhauses, Reste eines Turmes und ein Tor. Zwei Schornsteine stammen aus dem 18. Jahrhundert und von einem weiteren Schornstein aus dem 16. Jahrhundert sind Spuren erhalten. 1989 wurde die Burg in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques eingetragen (inscrit MH).[2]
Weblinks |
Commons: Vellefaux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commune de Vellefaux (Site officiel) (französisch)
Einzelnachweise |
↑Vellefaux auf la-haute-saone.com (französisch) Abgerufen am 20. März 2015.
↑Vellefaux in der Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch) Abgerufen am 27. Dezember 2009.
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