Liquidation durch die Sächsische Waggonfabrik Werdau AG wegen anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten
Sitz
Bannewitz, Deutschland
Leitung
Wilhelm Dirks (Direktor)
Branche
Kraftfahrzeughersteller
Pilot 6/30 PS von 1926 (Verkehrsmuseum Dresden)
Die Pilot-Wagen AG war ein deutsches Automobilbau-Unternehmen in der sächsischen Gemeinde Bannewitz bei Dresden, das 1922 gegründet und 1928 liquidiert wurde.
Inhaltsverzeichnis
1Unternehmensgeschichte
2Fahrzeuge
3Literatur
4Weblinks
Unternehmensgeschichte |
Das Unternehmen wurde am 8. August 1922 zum Erwerb und Weiterbetrieb der von Konsul Orloff Hansen seit 1919 in Bannewitz betriebenen Pilot-Motorenwerke gegründet. Es hatte die Rechtsform einer Aktiengesellschaft und begann 1923 mit der Produktion von Automobilen. Die Sächsische Waggonfabrik Werdau AG besaß ab 1924 die Aktienmehrheit, spätestens seit diesem Zeitpunkt wurden fast alle in Bannewitz produzierten Fahrgestelle nach Werdau überführt und dort mit den Standard-Karosserien versehen. 1928 bestimmte das Mutterunternehmen die Produktionseinstellung und wickelte die Tochtergesellschaft wegen anhaltender wirtschaftlicher Schwierigkeiten ab.
Das Aktienkapital betrug bei Gründung in Folge der Hochinflation 12,7 Millionen Mark und wurde nach der Währungsstabilisierung auf 100.000 Reichsmark umgestellt. Direktor des Unternehmens war der in Dresden ansässige Ingenieur Wilhelm Dirks. Dem Aufsichtsrat gehörten Kommerzienrat Carl Otto Schmelzer (Aufsichtsratsvorsitzender der Waggonfabrik Werdau, Flugpionier), Gustav Kozlowski (Vorstandsvorsitzender der Waggonfabrik Werdau), Bankdirektor Wilhelm Böttger (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Waggonfabrik Werdau), Fabrikant Ernst Werner (Reichenbach i. V.), Richard Wittich (Mitinhaber der Sophienthaler Weberei, Bleicherei und Appreturanstalt Brüder Wittich in Sophienthal in Böhmen), Direktor Hermann Siodmak (Troppau) und Apotheker Julian Abeles (Teplitz-Schönau) an.
Fahrzeuge |
Das einzige produzierte Modell war der 6/30 PS. Sein Vierzylindermotor mit 1500 cm³ Hubraum leistete 30 PS.
Drei Fahrzeuge existieren heute noch, zwei besitzt ein Autohaus in Freital, eines – anscheinend mit individuell angefertigter Gläser-Karosserie – ist im Verkehrsmuseum Dresden ausgestellt.
Pilot 6/30 PS (Freital)
Armaturenbrett
Literatur |
Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, Ausgabe 1925, Band 2, S. 2870.
Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1977, ISBN 3-87943-519-7, S. 454. (diverse Neuauflagen)
Weblinks |
Commons: Pilot-Wagen AG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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